24.01.2013 09:12
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EUR/USD: US-Fiskalstreit setzt den Dollar unter Druck!

So schnell kann es gehen: Umfrage zufolge sehen internationale Investoren im Fiskalstreit...
... in den USA das größte Risiko für die Weltwirtschaft, für „nur“ noch 29 Prozent ist dies die Staatsschuldenkrise in der Eurozone. Unter diesen Umständen ist es auch nicht verwunderlich, dass der Wechselkurs des Euros zum US-Dollar seit Mitte November kräftig zugelegt hat. Seit Mitte Januar und dem erfolglosen Versuch, über den Widerstand bei 1,3400 USD zu steigen, bewegt sich EUR/USD zwar seitwärts, doch das könnte sich bald ändern.

Widerstand bei 1,3400 USD beachten

Am heutigen Mittwoch findet eine Abstimmung im Repräsentantenhaus statt, bei der die Schuldenobergrenze für drei Monate bis zum 19. Mai aufgehoben werden soll. Die oppositionellen Republikaner wollen dafür stimmen. Das würde die Lage kurzfristig entspannen und die Möglichkeit für weitere Verhandlungen eröffnen. Trotzdem droht das Thema in diesem Jahr zum Dauerbrenner zu werden und immer wieder für Krisen zu sorgen, wenn keine langfristig tragfähige Lösung gefunden wird. So oder so: EUR/USD kann weiter zulegen. Charttechnisch hat der Wechselkurs in den letzten Wochen mehrfach die Unterstützung bei 1,3250/1,3280 USD bestätigt. Vorsichtige Trader sollten aber erst bei einem Anstieg über 1,3400 USD long gehen.

Dr. Detlef Rettinger ist Chef-Redakteur von Deutschlands einzigem reinen Devisen-Börsenbrief mit Musterdepot, dem Devisen-Trader. Der promovierte Volkswirt besitzt langjährige Erfahrung in der Analyse des Devisenmarktes und im Handel mit Derivaten. Weitere Infos: www.devisen-trader.de. Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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