05.02.2013 09:25

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KOLUMNE
DEVISEN-TRADER KOLUMNE

Ist der Euro schon wieder zu stark?


Noch vor wenigen Monaten fürchteten viele einen Absturz der Gemeinschaftswährung, jetzt gibt es schon wieder Stimmen, der starke Euro...

... könnte der Eurozone den Weg aus der Krise verstellen. Zumindest hält der französische Finanzminister den Euro bereits für zu hoch bewertet. Naja, fraglich wie er zu dieser Einschätzung kommt. Konsequenzen ergeben sich daraus jedenfalls keine, auch wenn der Euro zu Wochenbeginn wieder etwas nachgab. Doch dafür sind wohl eher die Turbulenzen in Spanien und Italien verantwortlich. So sieht sich der spanische Ministerpräsident Rajoy wegen einer Korruptionsaffäre Rücktrittsforderungen der Opposition gegenüber. Das schwächt sicherlich die dortige reformorientierte Regierung. In Italien gibt es zwar keine akute Krise, aber aktuelle Umfragen zeigen, dass Berlusconi in der Wählergunst aufholt und damit die Mehrheit einer Reform-Koalition gefährdet. Alles nicht gut für die Stabilität in der Eurozone.

EUR/USD im Rückwärtsgang

EUR/USD prallte nach dem starken Anstieg in der letzten Woche am Widerstand bei 1,3700 USD ab. Die Korrektur kann sich nun noch fortsetzen, bei 1,3480 und 1,3420 USD liegen wichtige Unterstützungen. Solange sich der Wechselkurs aber über der Marke von 1,3270 USD hält, bleibt der Aufwärtstrend bestehen. Anleger sollten für einen neuen Einstieg in einen Long aber ein Ende der Korrektur abwarten.

Dr. Detlef Rettinger ist Chef-Redakteur von Deutschlands einzigem reinen Devisen-Börsenbrief mit Musterdepot, dem Devisen-Trader. Der promovierte Volkswirt besitzt langjährige Erfahrung in der Analyse des Devisenmarktes und im Handel mit Derivaten. Weitere Infos: www.devisen-trader.de. Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Kommentare zu diesem Artikel

Hamtaro schrieb:
05.02.2013 13:20:06

Wer sich den Kurs des Euro von vor 5 Jahren anschaut wird feststellen der der Euro niedrig ist. Wer halt tief aus dem Keller kommt muss länger nach oben zurück. Irgendwelche Miesepeter müssen da aus Eigeninteresse natürlich schon wieder herumdoktern.

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