
USD/JPY: Bank of Japan dreht den Geldhahn auf!
Starke Widerstandszone
Derzeit sieht es so aus, als würde sich die Notenbank unter der Führung von Masaaki Shirakawa dem politischen Druck beugen. Bei der Sitzung am 21./22. Januar wird die Bank of Japan ein neues Inflationsziel ausgeben. Die expansivere Geldpolitik ist jedenfalls der Hauptgrund für die Abwertung des Yens in den letzten Monaten. USD/JPY ist seit Oktober 2012 von 77 auf 88 Yen gestiegen. Kurzfristig kann es zwar noch weiter nach oben gehen, aber die starke Widerstandszone zwischen 88 und 90 Yen wird sich nicht so leicht überwinden lassen. Kurzfrist-Trader können noch auf Long-Positionen setzen, sollten sich aber auf eine Wende vorbereiten!

Dr. Detlef Rettinger ist Chef-Redakteur von Deutschlands einzigem reinen Devisen-Börsenbrief mit Musterdepot, dem Devisen-Trader. Der promovierte Volkswirt besitzt langjährige Erfahrung in der Analyse des Devisenmarktes und im Handel mit Derivaten. Weitere Infos: www.devisen-trader.de. Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.


