Europaminister: Finnland steht fest zum Euro

"Wir sollten hier nicht mit dem Feuer spielen, indem wir ein Auseinanderbrechen des Euro oder den Ausschluss einiger Mitgliedsländer aus dem Euroraum ins Gespräch bringen", sagte Stubb. Dies sei nicht hilfreich.
Außenminister Tuomioja hatte in einem Interview mit dem Daily Telegraph gesagt: "Wir müssen der Möglichkeit eines Auseinanderbrechens des Euro ins Auge sehen." Es sei nichts, was sich irgendjemand in Finnland - auch nicht die Partei Wahre Finnen - wünsche, schon gar nicht die Regierung, aber man müsse vorbereitet sein. "Unsere Behörden haben, wie alle anderen auch, eine Art Notfallplan für alle Eventualitäten". Aus seiner Sicht bedeutet ein Auseinanderbrechen der Eurozone aber nicht das Ende der EU. "Es könnte der EU helfen, besser zu funktionieren", hatte der Minister betont.
Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com DJG/sgs/chg Dow Jones Newswires Von Charles Duxbury
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