Draghi bekräftigt EZB-Haltung zu Euro-Wechselkurs
Von Hans Bentzien
EZB-Präsident Mario Draghi hat nach dem G-20-Treffen am Wochenende die Haltung der Europäischen Zentralbank zum Euro-Wechselkurs bekräftigt. Bei seiner vierteljährlichen Anhörung im Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europaparlament sagte Draghi, der Wechselkurs sei kein Ziel der Geldpolitik, er sei aber wichtig für Wachstum und Inflation.
Draghi machte erneut klar, dass der Anstieg des Euro-Wechselkurses das Risiko beinhaltet, dass die Inflation im Euroraum niedriger ausfällt als derzeit von der Zentralbank erwartet.
Nach Draghis Worten rechnet die EZB derzeit damit, dass die Inflation demnächst unter die Marke von 2 Prozent fällt, wo sie im Januar stand. Die EZB ist auf die Bewahrung mittelfristiger Preisstabilität verpflichtet, die sich bei einer Inflation von knapp 2 Prozent gewährleistet sieht.
Die Finanzminister und Notenbankgouverneure der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G-20) haben sich am Wochenende darauf geeinigt, ihre Geldpolitik alleine an wirtschaftlichen Erfordernissen zu gestalten und nicht, um den Wechselkurs der Landeswährung zu drücken.
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February 18, 2013 10:06 ET (15:06 GMT)
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