27.07.2012 08:15
Bewerten
 (0)

Devisen: Euro hält sich weiter bei 1,23 Dollar

Draghi wirkt nach
Der Kurs des Euro hat auch am Freitag von Aussagen des Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, profitiert und sich in der Nähe der Marke von 1,23 US-Dollar gehalten.
Draghi hatte versichert, die Notenbank werde alles innerhalb ihres Mandats zum Erhalt des Euro tun. Mit diesen "starken Worten" ist nach Einschätzung von Experten erneut ein direktes Eingreifen der Notenbank am europäischen Anleihenmarkt im Kampf gegen die Schuldenkrise zu erwarten. Im frühen Handel stand der Euro bei 1,2288 Dollar. Die EZB hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,2260 (Mittwoch: 1,2134) Dollar festgesetzt.

 

    Notenbankchef Draghi hatte "beim Euro gestern den Turbo gezündet", kommentierte Expertin Antje Praefcke von der Commerzbank den Devisenhandel zum Wochenschluss. Mit den Aussagen Draghis seien unkonventionelle Maßnahmen der EZB wie der umstrittene Ankauf von Staatsanleihen krisengeschüttelter Euroländer wahrscheinlicher geworden. Selbst eine weitere Zinssenkung kann nach Einschätzung der Expertin Praefcke "nicht vollkommen ausgeschlossen werden". Nach den Draghi-Aussagen setzte der Euro zu einer kräftigen Kurserholung von bisher etwa 1,5 Cent an. Nach Einschätzung von Praefcke ist eine "proaktive EZB genau das, was sich viele Marktakteure seit langem wünschen".

  FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: iStock/SusanneB

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,1217-0,0036
-0,32
Japanischer Yen112,5925-0,2825
-0,25
Britische Pfund0,8619-0,0057
-0,66
Schweizer Franken1,0888-0,0018
-0,17
Russischer Rubel71,7065-0,2512
-0,35
Bitcoin543,54001,2700
0,23
Chinesischer Yuan7,4822-0,0199
-0,26

Heute im Fokus

DAX schließt im Minus -- Dow fester -- Deutsche Bank-Aktie mit neuem Allzeittief -- TV-Duell mit Schlagabtausch Trump-Clinton -- Commerzbank: 9.000 Stellen und Dividende in Gefahr -- Twitter im Fokus

Erste Bilder aufgetaucht: Google bringt neue Smartphones auf den Markt. American Express-Aktie steigt: Anleger erhalten mehr Dividende. Lufthansa-Aktie verliert: Aufsichtsrat entscheidet wohl zu Air-Berlin-Deal. EZB und Chinas Notenbank verlängern Währungsswap um drei Jahre.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Das sind die reichsten Nichtakademiker in Europa

Umfrage

Kanzlerin Merkel will der Deutschen Bank im Streit mit der US-Justiz nicht helfen. Was halten Sie von dieser Einstellung?
News von