07.05.2012 04:36
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Euro fällt nach Wahlen in Griechenland und Frankreich unter 1,30 Dollar

Dreimonatstief: Euro fällt nach Wahlen in Griechenland und Frankreich unter 1,30 Dollar | Nachricht | finanzen.net
Dreimonatstief

Der Euro ist nach den Wahlen in Frankreich und Griechenland auf den tiefsten Stand seit mehr als drei Monaten gefallen.

 Die europäische Gemeinschaftswährung fiel am Montag im asiatischen Handel unter die Marke von 1,30 Dollar und kostete zuletzt noch 1,2970 Dollar. Der Euro baute damit seine jüngsten Kursverluste aus. In der vergangenen Woche war die europäische Währung wegen der Unsicherheiten vor den Wahlen bereits um rund zwei Cent gefallen.

   Nach der Entscheidung der Franzosen zugunsten des Sozialisten François Hollande als Präsidenten und dem wahrscheinlichen Verlust der Mehrheit für die beiden großen Parteien in Griechenland gebe es große Bedenken gegen den Euro, sagte ein Händler in Singapur. Der Sieg Hollandes war zwar erwartet worden. Doch nach der Entscheidung steige die Unsicherheit, wie es in der europäischen Schuldenkrise weitergeht. Hollande hatte sich im Wahlkampf gegen den strikten Sparkurs Deutschlands gestellt.

Unklar ist derzeit die Lage in Griechenland. Dort haben nach der Auszählung von mehr als 95 Prozent der abgegebenen Stimmen die Verfechter des umstrittenen Sparprogramms die Mehrheit im Parlament verloren. Der konservativen Nea Dimokratia (ND) und der sozialdemokratischen Pasok fehlte ein Parlamentssitz für die absolute Mehrheit. Zusammen entsenden sie nach Angaben des Innenministeriums in Athen vom Montagmorgen 150 Abgeordnete in das 300-köpfige Parlament.  

    Der Vorsitzende der stärksten Partei Nea Dimokratia, Antonis Samaras, muss jetzt schnell eine Regierung auf die Beine stellen. Auch der Chef der Sozialisten Evangelos Venizelos erklärte, er sei bereit, an einer Regierung der nationalen Rettung teilzunehmen. Die Sondierungen könnten mehrere Tage dauern. Den Griechen läuft allerdings die Zeit davon. Ende Mai wollen die Geldgeber in Athen eine handlungsfähige Regierung finden. Andernfalls könnten sie den Geldhahn zudrehen.

SINGAPUR (dpa-AFX)

Bildquellen: iStock

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