10.07.2013 08:30
Bewerten
 (0)

Euro kaum erholt nach Vortagesverlusten

Druck bleibt hoch: Euro kaum erholt nach Vortagesverlusten | Nachricht | finanzen.net
Druck bleibt hoch

Der Euro hat am Mittwoch kaum etwas von seinen starken Verlusten vom Vortag wieder aufholen können.

Missverständliche Aussagen zur Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) und ein Rating-Rückschlag für Italien hatten die Gemeinschaftswährung unter Druck gebracht. Am Morgen stand der Euro bei 1,2786 US-Dollar. Die EZB hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,2857 (Montag: 1,2850) Dollar festgesetzt.

    Aussagen des EZB-Direktors Jörg Asmussen waren an den Märkten dahingehend interpretiert worden, dass die Europäische Zentralbank ihren Leitzins noch für mehr als ein Jahr extrem niedrig halten wird. Auch wenn die Notenbank rasch versuchte, die Äußerungen zu relativieren, konnte sich der Euro kaum erholen. Außerdem hatte die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) am Dienstagabend  die Kreditwürdigkeit Italiens knapp über den Ramschbereich gesenkt.

    Zur Wochenmitte stehen am Devisenmarkt Daten zur Industrieproduktion in Frankreich und Italien im Fokus. Die National-Bank sieht in einem Tagesausblick positives Überraschungspotenzial. Wirklich spannend dürfte es jedoch erst am Abend werden, wenn die US-Notenbank Fed ihr Sitzungsprotokoll veröffentlicht und Ben Bernanke spricht. Anleger erhoffen sich weitere Signale über den Zeitplan bei der angekündigten Drosselung der milliardenschweren Anleihekäufe, mit denen die Fed die Wirtschaft anschieben will./hbr/fbr

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: B_Stefanov / Shutterstock.com, OlegDoroshin / Shutterstock.com

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,0558-0,0023
-0,22
Japanischer Yen118,4015-0,8385
-0,70
Britische Pfund0,84740,0046
0,55
Schweizer Franken1,0643-0,0009
-0,08
Russischer Rubel61,72640,6052
0,99
Bitcoin1103,5601-0,0399
-0,00
Chinesischer Yuan7,2535-0,0114
-0,16

Heute im Fokus

DAX geht tief im Minus ins Wochenende -- Dow Jones leicht im Plus -- BASF-Aktie fällt trotz höherem Quartalsergebnis -- Rocket Internet, NVIDIA, Nordex im Fokus

Griechischer Zentralbankchef Stournaras dringt auf Einigung mit Gläubigern. VW-Führungsspitze verdient künftig weniger. Risse in Triebwerken des Bundeswehr-Pannenfliegers A400M. Kongress-Rede Trumps birgt Sprengkraft für die Börsen. ProSiebenSat.1-Aktien fallen - Analyst will klarere Digitalstrategie. Bitcoin erreicht neues Rekordhoch. Warum die Deutschen einfach keine Lust auf Aktien haben. RBS verliert seit 2008 rund 58 Milliarden Pfund.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Familienunternehmen: Rendite und Sicherheit!

Zwischen Eigentümern und Managern eines Unternehmens besteht häufig ein Interessenskonflikt hinsichtlich kurz- und langfristiger Ziele. Familien- und eigentümergeführte Unternehmen haben solche Konflikte meist nicht. Für Aktionäre sind solche Unternehmen daher meist eine lohnenswerte Investitionsmöglichkeit. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche drei Familienunternehmen einen näheren Blick wert sind.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Umfrage

Welche Wertpapiere besitzen Sie?
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Nordex AGA0D655
BASFBASF11
Daimler AG710000
Volkswagen AG Vz. (VW AG)766403
Deutsche Bank AG514000
CommerzbankCBK100
Apple Inc.865985
BayerBAY001
Deutsche Telekom AG555750
TeslaA1CX3T
BMW AG519000
Allianz840400
E.ON SEENAG99
ProSiebenSat.1 Media SEPSM777
NVIDIA Corp.918422