17.01.2013 13:21
Bewerten
 (0)

Euro deutlich gestiegen

Entspannung in Krise
Der Eurokurs hat am Donnerstag angesichts weiterer Anzeichen für eine Entspannung in der Euro-Schuldenkrise zugelegt.
Die europäische Gemeinschaftswährung wurde zuletzt mit 1,3363 US-Dollar gehandelt. Im asiatischen Handel hatte der Euro lediglich bei 1,3270 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs des Euro am Mittwoch auf 1,3277 (Dienstag: 1,3327) Dollar festgesetzt.

     Internationale Investoren würden zunehmen wieder in die Eurozone zurückkehren, sagte Peter Frank, Devisenstratege bei der spanischen Großbank BBVA in London. Zuletzt hätten sich zunehmend ausländische Anleger bei Anleiheauktion in der Eurozone beteiligt.

    Am Donnerstag konnten sich die Euro-Krisenländer Spanien und Irland problemlos und zu deutlich günstigeren Konditionen an den Märkten refinanzieren. Der IWF hat zudem weitere Tranchen aus den Hilfspakten für Griechenland und Portugal frei gegeben und insbesondere die Fortschritte in Griechenland ausdrücklich gelobt.

   Der Zuwachs an Zuversicht in die Eurozone zeigt sich auch am Anstieg des Euro zum Schweizer Franken. Der Euro (EUR/CHF) legte am Donnerstag auf 1,2439 Franken zu und erreichte damit den höchsten Stand seit Oktober 2011. Der Schweizer Franken gilt als besonders sichere Währung./jsl/bgf

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: f-f-f-f / Shutterstock.com, filmfoto / Shutterstock.com

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,12180,0001
0,01
Japanischer Yen112,97500,3350
0,30
Britische Pfund0,86160,0003
0,03
Schweizer Franken1,0894-0,0001
-0,01
Russischer Rubel70,6927-1,0101
-1,41
Bitcoin545,24000,1500
0,03
Chinesischer Yuan7,4792-0,0058
-0,08

Heute im Fokus

DAX schließt deutlich erholt -- Dow schließt im Plus -- Bundesregierung dementiert angeblichen Rettungsplan für die Deutsche Bank -- Wer hat was von der Air-Berlin-Zerschlagung? -- VW, Nike im Fokus

Private Krankenkassen erhöhen Beiträge wohl in zweistelliger Höhe. Seehofer kündigt "größte Steuersenkung aller Zeiten" an. Linde-Aktie auf Höhenflug: Praxair-Zusammenschluss doch nicht vom Tisch? Wells Fargo kappt Chef-Boni in Höhe von 41 Millionen Dollar. Bayer arbeitet am Verkauf eigener Sparten.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Jetzt durchklicken
Lohnt sich die Rente
Jetzt durchklicken
Das sind die reichsten Nichtakademiker in Europa
Jetzt durchklicken

Umfrage

Kanzlerin Merkel will der Deutschen Bank im Streit mit der US-Justiz nicht helfen. Was halten Sie von dieser Einstellung?