10.09.2013 21:30
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Euro bleibt klar über 1,32 Dollar - Entspannung im Syrien-Konflikt

    NEW YORK (dpa-AFX) - Auch im US-Handel hat die jüngste Entspannung im Syrien-Konflikt den Euro (Dollarkurs) am Dienstag gestützt und deutlich über der Marke von 1,32 US-Dollar gehalten. Trotz enttäuschender Konjunkturdaten aus Frankreich konnte die Gemeinschaftswährung die deutlichen Gewinne vom Wochenauftakt verteidigen. Zuletzt wurde der Euro bei 1,3266 Dollar gehandelt. Gegen Mittag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,3240 (Montag: 1,3194) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7553 (0,7579) Euro.

    Nach Einschätzung von Händlern sorgte das Aufatmen der Finanzmärkte über die jüngste Entwicklung im Syrien-Konflikt auch beim Kurs des Euro für Stabilität. Das Regime in Damaskus hatte dem russischen Vorschlag zur Kontrolle seiner Chemiewaffen offiziell zugestimmt. Ein Militärschlag der USA gegen Syrien könnte damit möglicherweise abgewendet werden.

    "Allerdings dämpfen die heute veröffentlichten Zahlen aus Frankreich ein wenig die Stimmung", heißt es in einer Einschätzung des Bankhauses Metzler. Im August war die französische Industrieproduktion das dritte Mal in Folge gesunken. Ein weiteres Problem für den Euro sehen Experten in der angespannten politischen Situation in Italien mit der fortwährenden Gefahr einer Regierungskrise. "Die Lage in Italien könnte für Verunsicherung bei Anlegern sorgen und die Gemeinschaftswährung in den kommenden Tagen wieder unter Verkaufsdruck setzen", sagte Devisenexperte Ulrich Wortberg von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba)./edh/jkr/she

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