22.02.2013 21:20
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Euro erholt sich im US-Handel etwas

    NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro (Dollarkurs) hat sich am Freitag im US-Handel etwas erholt. Nachdem er zuvor von geringen Rückzahlungen an EZB-Notkrediten belastet worden und bis auf 1,3146 US-Dollar gesunken war, notierte er zuletzt im New Yorker Handel bei 1,3180 Dollar. Das stark gestiegene Ifo-Geschäftsklima hatte die Gemeinschaftswährung nur zweitweise wieder über die Marke von 1,32 Dollar hieven können. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs schließlich auf 1,3186 (Donnerstag: 1,3186) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7584 (0,7584) Euro.

 

    Der Ifo-Index war im Februar ungewöhnlich stark um 3,1 Punkte auf 107,4 Zähler gestiegen. Nach dem vierten Anstieg in Folge liegt der wichtige Frühindikator mittlerweile so hoch wie seit zehn Monaten nicht mehr, was auf eine baldige konjunkturelle Erholung hindeutet. "Die deutsche Volkswirtschaft wird auch 2013 und 2014 die Lokomotive der Eurozone sein", kommentierte Experte Andreas Scheuerle von der Dekabank. Kurz darauf allerdings war der Euro wieder unter Druck geraten, da die europäischen Banken nur einen geringen Teil von Notkrediten an die EZB zurückzahlen wollen. Der Rückfluss stammt aus zwei EZB-Krediten mit einer extrem langen Laufzeit von bis zu drei Jahren und einem Gesamtvolumen von einer Billion Euro./ck/he

 

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