22.03.2013 20:45

Senden

Euro fester dank Hoffnung auf Zypern-Lösung


    NEW YORK (dpa-AFX) - Die Hoffnung auf eine Lösung im Streit um das Zypern-Hilfspakets hat den Eurokurs (Dollarkurs) am Freitag auch im US-Handel gestützt. In der Spitze stieg die Gemeinschaftswährung bis auf 1,3010 US-Dollar, lag zuletzt jedoch nur noch bei 1,2985 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,2948 (Donnerstag: 1,2910) Dollar festgelegt. Der Dollar kostete damit 0,7723 (0,7746) Euro.

    Hauptthema an den Finanzmärkten blieb Zypern. Offenbar rechnen Investoren doch noch mit einer Einigung auf ein Rettungspaket für das hoch verschuldete Euroland. Die Lage dort spitzt sich allerdings zu. Laut Presseberichten hat die Troika der internationalen Geldgeber den zweiten Rettungsplan des Landes abgelehnt. Laut jüngsten Berichten soll die umstrittene Zwangsabgabe auf Bankguthaben wieder Teil eines neuen Lösungsvorschlags sein, der aktuell diskutiert wird. Am Dienstag hatte das Parlament in Nikosia eine Zwangsabgabe noch abgelehnt. Sollte bis Anfang kommender Woche keine Einigung auf ein Rettungspaket erfolgen, droht dem Bankensektor der Mittelmeerinsel die Pleite.

    Sebastian Sachs, Devisenexperte vom Bankhaus Metzler, zeigte sich über die Zuversicht der Märkte und die Kursentwicklung des Euro überrascht. "Schließlich ist noch keineswegs sicher, dass es eine Lösung gibt und wie diese aussehen könnte. Der Markt scheint kaum in der Lage, mehr als zwei Tage die Krise zu spielen", sagte er. Selbst bei einem Scheitern der Gespräche erwartet Sachs keinen Einbruch des Euro./edh/jsl/jkr/he

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
Kommentar hinzufügen

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,38180,0001
0,0040
Japanischer Yen141,4470-0,2180
-0,1539
Britische Pfund0,8231-0,0003
-0,0401
Schweizer Franken1,2203-0,0002
-0,0127
Hong Kong-Dollar10,71350,0015
0,0140
Bitcoin352,8600-12,1400
-3,3260
weitere Devisen im Währungsrechner

ANZEIGE

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Albig hat mit einer Forderung nach einer Sonderabgabe für Straßen für Aufsehen gesorgt.
Wenn so endlich die deutschen Straßen und Brücken saniert werden, wäre eine solche Abgabe zu unterstützen.
Die Regierung sollte endlich lernen, mit den bestehenden Einnahmen auszukommen.
Eine solche Abgabe berücksichtig weder den Umfang der Straßennutzung noch die finanzielle Situation des einzelnen Autofahrers und wäre deshalb ungerecht.
Abstimmen

Anzeige