03.12.2012 08:24
Bewerten
 (3)

EZB-Mitglied gegen London als wichtigsten Euro-Handelsplatz

Eurogeschäfte in Eurozone
EZB-Ratsmitglied Christian Noyer will den Finanzplatz London nicht länger als Haupthandelsplatz für den Euro sehen.
"Der Großteil des Euro-Geschäfts sollte innerhalb des Euroraums abgewickelt werden", sagte Noyer laut einem Bericht der Financial Times. "Wir haben nichts dagegen, dass ein Teil des Geschäfts in London durchgeführt wird, aber der Großteil sollte unter unserer Kontrolle stattfinden", führte der französische Notenbankgouverneur weiter aus. Dies sei die Konsequenz aus der Wahl Großbritanniens, dem Euroraum nicht beizutreten. Das Euro-Geschäft gehöre in den Euroraum, weil die Notenbank Liquidität zur Verfügung stellen und die Aufsicht über die eigene Währung sicherstellen könne.

   Die Finanzminister der EU werden voraussichtlich am Dienstag erneut über die geplante Bankenunion verhandeln. Im Rahmen der Bankenunion soll die Europäische Zentralbank (EZB) die Aufsicht über die Banken übernehmen.

Dow Jones Newswires, Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.- - 02 17 AM EST 12-03-12

Diese Länder haben die größten Devisenreserven:

 

Platz 20: Italien

Der Mittelmeerstaat ist bei Reisenden sehr beliebt und verfügt daher über Devisen von über 35,2 Milliarden Dollar.

Quelle: The Wall Street Journal, Bild: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

Bildquellen: S.Borinov / Shutterstock.com
Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,26480,0002
0,0127
Japanischer Yen136,7515-0,1735
-0,1267
Britische Pfund0,78890,0001
0,0171
Schweizer Franken1,2061-0,0004
-0,0344
Hong Kong-Dollar9,81210,0024
0,0241
Bitcoin285,36002,5300
0,8945
weitere Devisen im Währungsrechner

Heute im Fokus

Gewinnmitnahmen: DAX pendelt um 9.000 -- BASF: Gewinnwarnung für 2015 -- GfK-Konsumklima gewinnt überraschend alte Stärke -- Amazon macht mehr Verlust -- Microsoft im Fokus

Empörung in Großbritannien über Milliarden-Nachzahlung an EU. China treibt mit 20 Partnerstaaten Aufbau von asiatischer Bank voran. BaFin rechnet mit turbulenter Schlussphase der Bankenprüfung. Toyota trennt sich ebenfalls von Tesla-Anteilen. Air Liquide kann Umsatz leicht steigern. TLG Immobilien schafft Börsengang mit Zugeständnis beim Preis.
Die öffentliche Verschwendung

Die zehn teuersten Aktien der Welt

Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Umfrage

Verkehrsminister Dobrindt erwägt scheinbar, die Pkw-Maut vorerst nur auf Autobahnen einzuführen. Was halten Sie von diesem Rückzieher?

Anzeige