08.02.2013 08:24
Bewerten
 (0)

Euro bleibt nach sanfter EZB-Intervention unter Druck

Eurostärke macht Sorgen
Der Euro hat sich am Freitag nur geringfügig von kritischen Äußerungen aus den Reihen der EZB zur Höhe des Wechselkurses erholt.
Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,3380 US-Dollar und damit kaum mehr als am Vorabend. Ein Dollar war zuletzt 0,7463 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,3546 (Mittwoch: 1,3517) Dollar festgesetzt.

 EZB-Präsident Mario Draghi hatte sich am Donnerstag besorgt über den seit Sommer 2012 massiv aufwertenden Euro geäußert. Der Wechselkurs sei wichtig für Wachstum und Preisstabilität. Dementsprechend werde die Notenbank die Auswirkungen des starken Euro auf die Preisentwicklung im Auge behalten. Beobachter sprachen von einer "sanften Verbalintervention" Draghis. Die Reaktion am Devisenmarkt fiel weniger sanft aus, der Euro gab um bis zu zwei US-Cent nach.

    FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Patrick Poe / Shutterstock.com
Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,24160,0045
0,3674
Japanischer Yen146,87801,0830
0,7428
Britische Pfund0,79180,0009
0,1138
Schweizer Franken1,20280,0000
0,0012
Hong Kong-Dollar9,63070,0333
0,3466
Bitcoin306,850016,2000
5,5737
weitere Devisen im Währungsrechner

Heute im Fokus

DAX mit Gewinn -- Dow mit Plus erwartet -- ifo-Index überraschend gestiegen -- Commerzbank erwartet Belebung im Kapitalmarktgeschäft -- Tesla plant Batteriefabrik in Deutschland -- Samsung im Fokus

Warum die Apple-Aktie ein Basisinvestment bleibt. Nowotny rät EZB zum Abwarten. BT Group spricht mit Telefonica UK über Kauf des Mobilfunkgeschäfts. BHP Billiton drosselt Investitionen weiter. Lufthansa-Chef sieht Verhandlungen mit Piloten auf gutem Weg.

Themen in diesem Artikel

Wenn Zukunft Gegenwart wird

Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Das sind Deutschlands Global Player

Umfrage

Der milliardenschwere "Soli" soll nach dem Willen von Rot-Grün ab dem Jahr 2020 auch den Ländern und Kommunen im Westen Deutschlands zugutekommen. Was halten Sie von diesem Vorhaben?

Anzeige