01.02.2013 08:28
Bewerten
 (1)

Devisen: Euro steigt erstmals seit 14 Monaten über 1,36 Dollar

Gemeinschaftswährung stark
Der Euro hat seinen Höhenflug am Freitag weiter fortgesetzt und ist erstmals seit November 2011 wieder über die Marke von 1,36 Dollar gestiegen.
Am Morgen erreichte die Gemeinschaftswährung vor der Veröffentlichung wichtiger Konjunkturdaten in den USA ein Hoch bei 1,3639 Dollar. Am Vortag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,3550 (Mittwoch: 1,3541) Dollar festgesetzt.

  "Es scheint, als könnten noch nicht einmal gute Konjunkturdaten aus den USA dem Dollar Rückenwind verschaffen", kommentierte Devisenexperte Lutz Karpowitz von der Commerzbank den Höhenflug des Euro im Handel mit der amerikanischen Währung. Im weiteren Tagesverlauf wird sich der Fokus der Anleger zunehmend auf die Veröffentlichung der offiziellen US-Arbeitsmarktdaten richten. Am Nachmittag "steht die wichtigste Veröffentlichung des Monats auf der Agenda", hob Karpowitz die Bedeutung der Daten hervor.

  Selbst im Fall überraschend guter Arbeitsmarktdaten aus den USA könnte der Höhenflug des Euro weitergehen, sagte Karpowitz. Die Anleger sollten dabei aber nicht übersehen, "dass eine Kursrally ohne fundamentalen Unterbau früher oder später scheitern muss".

    FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: isak55 / Shutterstock.com
Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,2571-0,0037
-0,2915
Japanischer Yen140,13152,2565
1,6366
Britische Pfund0,7865-0,0016
-0,2024
Schweizer Franken1,20610,0004
0,0344
Hong Kong-Dollar9,7494-0,0283
-0,2894
Bitcoin272,6800-1,1100
-0,4054
weitere Devisen im Währungsrechner

Heute im Fokus

DAX gewinnt kräftig -- BoJ lockert überraschend Geldpolitik -- Citigroup verrechnet sich um 600 Millionen -- Lanxess streicht bis zu 1200 Jobs -- Starbucks, Groupon, LinkedIn im Fokus

Sharp mit Gewinnrückgang. Deutschlands Einzelhandelsumsatz mit starkem Rückgang. Sony mit höherem Quartalsverlust. AB Inbev enttäuscht beim Gewinn. Android-Miterfinder Andy Rubin verlässt Google. Fuchs Petrolub wächst stärker als erwartet. BNP Paribas mit Gewinnplus. Russland und Ukraine einig über Gasversorgung.
In welchen europäischen Ländern ist das Preisniveau besonders hoch?

Welche Aktien zählt George Soros zu seinem Portfolio?

Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Umfrage

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat den Sparkurs der Bundesregierung infrage gestellt. Denken Sie auch, dass der Staat mehr investieren sollte?

Anzeige