06.02.2013 08:00
Bewerten
 (0)

Luxemburgs Finanzminister: Euro-Stärke kein Grund zur Sorge

Gemeinschaftswährung stark
Die aktuelle Euro-Stärke stellt aus Sicht von Luxemburgs Finanzminister Luc Frieden keinen Grund zur Besorgnis dar.
"Ich meine, es spiegelt die Fundamentaldaten der Eurozone wider", sagte Frieden am späten Dienstagabend in Zürich mit Blick auf das Kursniveau des Euro. Zudem betonte er, dass es vor etwa einem Jahr gängig gewesen sei, die Gemeinschaftswährung als außerordentlich schwach zu bezeichnen. Die Aussagen Friedens stehen im Gegensatz zu jüngsten Äußerungen des französischen Staatspräsidenten Francois Hollande. Er hatte sich am Dienstag vor dem Europaparlament für eine aktive Wechselkurspolitik auf EU-Ebene ausgesprochen.

  Seit Sommer 2012 ist der Euro - ausgehend von niedrigem Niveau - zu vielen Währungen spürbar gestiegen. Besonders deutlich sind die Kursgewinne zum japanischen Yen. Auch zum US-Dollar und zum britischen Pfund hat die gemeinsame Währung seither merklich zugelegt. Experten erklären die Entwicklung sowohl mit einer Beruhigung in der Euro-Schuldenkrise als auch mit der sehr lockeren Geldpolitik großer Notenbanken. Derzeit zieht vor allem die Bank of Japan Kritik auf sich, weil sie mit einer noch größeren Geldschwemme Deflation und Wachstumsschwäche bekämpfen will. Eine Folge dieser Politik ist eine deutliche Abwertung des Yen gegenüber zahlreichen anderen Währungen.

    ZÜRICH (dpa-AFX)

Bildquellen: Yingko / Shutterstock.com, antos777 / Shutterstock.com

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,11750,0098
0,88
Japanischer Yen114,0750-2,5450
-2,18
Britische Pfund0,84490,0029
0,34
Schweizer Franken1,0835-0,0028
-0,25
Russischer Rubel73,7261-0,1782
-0,24
Bitcoin589,7800-0,0400
-0,01
Chinesischer Yuan7,42100,0489
0,66

Heute im Fokus

DAX geht im Plus ins Wochenende -- Dow knapp im Minus -- HeidelbergCement verdient kräftig -- Amazon mit Rekordgewinn -- Alphabet mit Umsatzwachstum -- SolarWorld, VW im Fokus

Gerücht über Investoren-Interesse an HPE lässt Aktie steigen. Rettungsplan für Krisenbank Monte dei Paschi rückt näher. VW hadert weiter mit US-Klagen - Hunderte neue Mitarbeiter nötig. Sinkflug der Ölpreise durch schwache US-Daten etwas ausgebremst. AB InBev nimmt letzte Wettbewerbshürde vor SABMiller-Fusion. US-Notenbanker Williams: Zwei Zinsanhebungen in diesem Jahr möglich. US-Wirtschaft wächst nur halb so stark wie erhofft.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.
Diesen Berufsgruppen trauen die Deutschen
Diese Firmen sind innovativ
Welche deutsche Stadt hat die meiste Kohle?

Umfrage

Was ist Ihre Meinung zu selbstfahrenden Autos?