25.01.2013 16:56
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Euro steigt auf Elfmonatshoch

Ifo-Index stützt
Der Euro hat auch am Freitag Stärke gezeigt. Positive Nachrichten aus dem Währungsraum hoben den Kurs auf den höchsten Stand seit elf Monaten.
Am Nachmittag kletterte der Euro bis auf 1,3474 US-Dollar. Sein Tagestief hatte er am frühen Morgen bei 1,3350 Dollar markiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,3469 (Donnerstag: 1,3349) Dollar fest.

   Im Vormittagshandel sorgte ein unerwartet starker Anstieg des Ifo-Geschäftsklimas im Januar für Kauflaune beim Euro. Das wichtigste deutsche Konjunkturbarometer legte das dritte Mal in Folge zu und signalisiert damit eine Trendwende. Experten erwarten übereinstimmend, dass die deutsche Wirtschaft ab dem Frühjahr stärker in Schwung kommt. "Die Talsohle scheint durchschritten", sagte Experte Thomas Gitzel von der VP Bank.

   Gegen Mittag erhielt der Euro weiteren Auftrieb durch eine Mitteilung der EZB. Demnach haben die Banken des Euroraums deutlich mehr an Krisenhilfe zurückgezahlt als erwartet. "Die freiwillige Rückzahlung von Überschussliquidität ist ein starker Vertrauensnachweis für den Euro", sagte Ökonom Christian Schulz von der Berenberg Bank. "Kein Wunder, dass der Kurs steigt."

   Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85140 (0,84390) britische Pfund (EUR/GBP), 122,71 (119,73) japanische Yen (EUR/JPY) und 1,2444 (1,2417) Schweizer Franken (EUR/CHF) fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1.660,00 (1.671,00) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 39.280,00 (39.740,00) Euro./hbr/bgf/fn

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: filmfoto / Shutterstock.com, elen_studio / Shutterstock.com

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