04.01.2013 15:47
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EUR/YEN: Shortchance voraus!

Der Wahlausgang in Japan beeinflusste die Entwicklung des Yen vor und nach der Entscheidung negativ.
Die Währung brach massiv ein und markierte erst gestern wieder ein neues Verlaufstief. Grund hierfür ist die Ankündigung der regierenden Partei, die Währung deutlich abwerten zu wollen.

Doch was Staaten wollen und was am Ende daraus wird, sind nicht selten zwei völlig verschiedene Dinge. Betrachtet man sich die CoT-Daten und das Sentiment, so müsste der Yen nun eher vor einer Phase der Aufwertung stehen. Diese Erkenntnis wird im Tageschart auch technisch untermauert.

Dort sehen wir eine massiv überkaufte Konstellation, die in Bälde eine Trendumkehr erwarten lässt. Noch ist der Trend intakt, doch es lohnt durchaus, nach geeigneten Einstiegsmöglichkeiten auf der kurzen Seite zu suchen. Da bislang allerdings keinerlei Umkehrmuster aufgetreten sind, betrachten wir zusätzlich die saisonale Komponente, um zu antizipieren, wann es Sinn macht, sich gegen den Trend zu stellen.

Massiv überkaufte Situation

Die Statistik der letzten 10 Jahre zeigt uns für die Zeit vom 09.01. bis 14.01. eine Wahrscheinlichkeit für eine Abwertung des Euro gegenüber dem Yen von 90 Prozent. Im Durchschnitt legt der Yen gegenüber dem Yen in dieser Zeit 100 Pips zu. Der maximale Gewinn belief sich in der hinter uns liegenden Dekade auf 327 Pips. Ein sinnvoller Stop-Loss kann 110 Pips über dem Eröffnungskurs des 09. Januar entfernt platziert werden.

90% Anstiegswahrscheinlichkeit Mitte Januar

Fazit: Kurzfristig ausgerichtete Trader können das saisonale Zeitfenster ab dem 09. Januar für einen Short-Trade im Verhältnis Euro gegen Yen nutzen. Der übergeordnete Trend bleibt davon unberührt.

Interessenkonflikt
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Ingmar Königshofen ist Geschäftsführer bei der FSG Financial Services Group, welche unter anderem das Portal Boerse-Daily.de betreibt. Dort werden mehrmals täglich top-aktuelle Analysen zu DAX, US-Indizes sowie zu besonders attraktiven Einzelwerten veröffentlicht.

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