08.01.2013 08:15

Senden
JAPAN WILL YEN SCHWÄCHEN

Devisen: Euro über 1,31 Dollar


Der Euro hat sich am Dienstag über der Marke von 1,31 Dollar gehalten.

Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,3110 Dollar und damit etwas mehr als am späten Vorabend. Zwischenzeitlich profitierte der Euro gegenüber dem japanischen Yen spürbar, nachdem die Regierung Japans den Kauf europäischer Schuldtitel angekündigt hatte. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Euro-Referenzkurs am Montagmittag auf 1,3039 (Freitag: 1,3012) Dollar festgesetzt.

    Die neue japanische Regierung setzt ihre Wahlkampfversprechen zügig um: Nach Medienberichten vom Montag über ein zusätzliches Konjunkturpaket kündigte Finanzminister Taro Aso am Dienstag Maßnahmen zur "Stabilisierung" des Yen an. Demnach beabsichtigt die Regierung, Anleihen des Euro-Rettungsschirms ESM zu kaufen und zur Finanzierung auf Fremdwährungsbestände zurückzugreifen. Trotz leichter Verluste in den letzten Wochen notiert der Yen zu vielen wichtigen Währungen immer noch sehr fest. Dies belastet die exportorientierte Wirtschaft Japans.

    FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: filmfoto / Shutterstock.com

Weitere Links:

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
Kommentar hinzufügen

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Devisen in diesem Artikel

NameKurs+/-%
EUR/USD1,380,0002
0,02 %
NameKurs+/-%
Dollarkurs1,38190,0002
0,0145
Japanischer Yen141,6320-0,0330
-0,0233
Britische Pfund0,82360,0002
0,0249
Schweizer Franken1,22080,0003
0,0246
Hong Kong-Dollar10,71430,0023
0,0212
Bitcoin355,0900-9,9100
-2,7151
weitere Devisen im Währungsrechner

ANZEIGE

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Albig hat mit einer Forderung nach einer Sonderabgabe für Straßen für Aufsehen gesorgt.
Wenn so endlich die deutschen Straßen und Brücken saniert werden, wäre eine solche Abgabe zu unterstützen.
Die Regierung sollte endlich lernen, mit den bestehenden Einnahmen auszukommen.
Eine solche Abgabe berücksichtig weder den Umfang der Straßennutzung noch die finanzielle Situation des einzelnen Autofahrers und wäre deshalb ungerecht.
Abstimmen

Anzeige