25.03.2013 07:51
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Devisen: Euro steigt nach Zypern-Einigung deutlich über 1,30 Dollar

Kein Befreiungsschlag
Der Euro ist am Montag mit deutlichen Gewinnen in die neue Handelswoche gestartet.
Die Entspannung nach der Freigabe des neuen Rettungspakets für Zypern treibe den Kurs, sagten Händler. Am Morgen stieg die Gemeinschaftswährung bis auf 1,3048 US-Dollar. Vor Bekanntgabe der Zypern-Einigung hatte sie in der Nacht noch fast einen halben Cent tiefer notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitag auf 1,2948 (Donnerstag: 1,2910) Dollar festgelegt.

    Euro-Staaten und Weltwährungsfonds haben das kleine Zypern in letzter Minute vor dem Staatsbankrott bewahrt. Sie einigten sich mit der zyprischen Regierung nach einem über zwölfstündigen dramatischen Verhandlungsmarathon auf ein Hilfsprogramm von zehn Milliarden Euro. "Wir können nun damit anfangen, den Menschen in Zypern beim Wiederaufbau ihrer Wirtschaft zu helfen", sagte EU-Währungskommissar Olli Rehn am frühen Montagmorgen in Brüssel.

    Experte Ralf Umlauf von der Landesbank Hessen-Thüringen sieht den Devisenmarkt bislang allerdings nur begrenzt beeindruckt von der "Rettung" Zyperns. "Obwohl der Abwärtstrend seit Januar überwunden wurde, kann man einen Befreiungsschlag beim Eurokurs noch nicht konstatieren." Da der Datenkalender zum Wochenbeginn keine marktbewegenden Einträge enthalte, würden die Entwicklungen rund um Zypern wohl weiterhin das beherrschende Thema sein.

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Denis Vrublevski / Shutterstock.com
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