30.11.2012 16:58
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Euro markiert neues Monatshoch

Konjunkturtdaten helfen
Der Euro hat am Freitag ein neues Monatshoch über der Marke von 1,30 US-Dollar erreicht.
Der Bundestag machte am Vormittag den Weg frei für weitere Milliardenhilfen zugunsten Griechenlands. Außerdem hoben Konjunkturdaten aus den USA die Stimmung. Der Euro stieg in der Spitze bis auf 1,3028 Dollar und stand zuletzt bei 1,3007 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,2986 (Donnerstag: 1,2994) Dollar festgesetzt.

    Der Bundestag hat die neuen Milliardenhilfen für das pleitebedrohte Athen mit breiter Mehrheit verabschiedet. Experten warnen jedoch bereits vor den nächsten Fallstricken. "Wer sich jetzt im Euro in welche Richtung auch immer engagiert, sollte genau auf die Nachrichten zum Anleiherückkaufprogramm hören", sagt Torsten Gellert vom Forex-Broker FXCM. Athen soll seine Schuldenquote senken, indem es eigene Staatsanleihen deutlich unter Nennwert von Gläubigern zurückkauft.

    Das zweite beherrschende Thema am Devisenmarkt ist der zähe Haushaltsstreit in den USA. Die Hoffnungen auf eine rasche Einigung wurden zuletzt gedämpft. Wenn Republikaner und Demokraten bis Jahresende keinen gemeinsamen Kurs finden, droht die USA durch einen Sparschock in die Rezession zurückgeworfen zu werden. Trotzdem hat sich die Stimmung der Einkaufsmanager in der Region Chicago im November aufgehellt, was die Risikofreude zum Wochenausklang hob.

   Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,81080 (0,81053) britische Pfund (EUR/GBP), 107,37( 106,72) japanische Yen (EUR/JPY) und 1,2054 (1,2043) Schweizer Franken (EUR/CHF) fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1.726,00 (1.725.00) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 41.990,00 (41.960,00) Euro./hbr/jsl/jha/

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Pedro Salaverría / Shutterstock.com
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