02.01.2013 08:14
Bewerten
 (0)

Euro profitiert vom Kompromiss im US-Haushaltsstreit

Kräftiger Anstieg
Der Euro hat am Mittwoch nach dem Kompromiss im US-Haushaltsstreit kräftig zugelegt.
In der vergangenen Nacht sprang der Kurs der Gemeinschaftswährung über die Marke von 1,32 US-Dollar und stieg in der Spitze bis knapp unter 1,33 Dollar. Im weiteren Handelsverlauf fiel der Euro wieder etwas zurück, und er stand am Morgen bei 1,3287 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Montag auf 1,3194 (Freitag: 1,3183) Dollar festgesetzt.

     Die Einigung auf einen Kompromiss im US-Haushaltsstreit sorge für mehr Risikobereitschaft bei den Anlegern, hieß es von Händler. In den vergangenen Handelstagen hatten Investoren wegen drohender Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen in den USA ("Fiskalklippe") noch den "sicheren Hafen" US-Dollar gesucht. Nach der Einigung werde am Devisenmarkt wieder stärker in den Euro investiert, hieß es weiter.

    In der vergangenen Nacht stimmten 257 Abgeordnete in dem von Republikanern beherrschten Repräsentantenhaus einem Kompromiss im Haushaltsstreit zu, den zuvor bereits der Senat mit großer Mehrheit verabschiedet hatte. 167 Abgeordnete votierten dagegen. Damit wurden massive Steuererhöhungen für Millionen Amerikaner zum Jahresanfang in letzter Minute abgewendet. Mit der Einigung sei ein möglicher Absturz der US-Wirtschaft in die Rezession vermieden worden, erklärten Händler.

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: antos777 / Shutterstock.com

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,1216-0,0001
-0,01
Japanischer Yen112,75000,1100
0,10
Britische Pfund0,86240,0011
0,12
Schweizer Franken1,0889-0,0002
-0,01
Russischer Rubel71,7028-0,2549
-0,35
Bitcoin545,60001,5600
0,29
Chinesischer Yuan7,4833-0,0018
-0,02

Heute im Fokus

DAX schließt im Minus -- Dow fester -- Deutsche Bank-Aktie mit neuem Allzeittief -- TV-Duell mit Schlagabtausch Trump-Clinton -- Commerzbank: 9.000 Stellen und Dividende in Gefahr -- Twitter im Fokus

Erste Bilder aufgetaucht: Google bringt neue Smartphones auf den Markt. American Express-Aktie steigt: Anleger erhalten mehr Dividende. Lufthansa-Aktie verliert: Aufsichtsrat entscheidet wohl zu Air-Berlin-Deal. EZB und Chinas Notenbank verlängern Währungsswap um drei Jahre.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Jetzt durchklicken
Lohnt sich die Rente
Jetzt durchklicken
Das sind die reichsten Nichtakademiker in Europa
Jetzt durchklicken

Umfrage

Kanzlerin Merkel will der Deutschen Bank im Streit mit der US-Justiz nicht helfen. Was halten Sie von dieser Einstellung?