17.01.2013 12:15
Bewerten
 (0)

Schäuble besorgt über japanische Geldpolitik

Milliarden-Geldspritzen
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat das Vorgehen der japanischen Regierung zur Lösung der Wirtschaftskrise mit frischem Notenbank-Geld kritisiert.
    BERLIN (dpa-AFX) - "Mir macht ziemlich viel Sorge, was die neue Politik der neu gewählten japanischen Regierung ist", sagte Schäuble am Donnerstag im Bundestag in Berlin. Es gebe ein Übermaß an Liquidität an den globalen Finanzmärkten. Dies werde durch falsches Verständnis von Notenbank-Politik weiter geschürt.

 

    Der neue japanische Ministerpräsident Shinzo Abe hatte angesichts der schwachen Konjunktur eine deutliche Ausweitung der lockeren Geldpolitik angekündigt. Die Zentralbank könnte schon bald frisches Geld in die Wirtschaft pumpen. Die japanische Währung steht daher seit längerem unter Druck./sl/DP/jsl

 

Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,2514-0,0094
-0,7456
Japanischer Yen140,67502,8000
2,0308
Britische Pfund0,7824-0,0057
-0,7201
Schweizer Franken1,2035-0,0022
-0,1783
Hong Kong-Dollar9,7045-0,0732
-0,7482
Bitcoin265,4200-5,8100
-2,1421
weitere Devisen im Währungsrechner

Heute im Fokus

DAX schließt über 2 Prozent fester -- Goldpreis fällt auf Vierjahrestief -- Dow Jones mit neuem Rekord -- BoJ lockert Geldpolitik -- Citigroup, Lanxess, Starbucks, Groupon, LinkedIn im Fokus

Euro bleibt unter Druck. Streiks bei Amazon enden vorerst. Chinesen kaufen Solarstrom AG. Continental und mögliche Abschreibungen. Brenntag-Bonität hochgestuft. Joma steigt mit 47,7 Prozent bei C.A.T. Oil ein und legt Pflichtangebot vor. E.ON und RWE müssen Klagen gegen Atommüll-Lagerung zurücknehmen. Großbritannien zahlt Weltkriegsanleihe zurück.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

In welchen europäischen Ländern ist das Preisniveau besonders hoch?

Welche Aktien zählt George Soros zu seinem Portfolio?

Umfrage

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat den Sparkurs der Bundesregierung infrage gestellt. Denken Sie auch, dass der Staat mehr investieren sollte?

Anzeige