Devisen: Euro erholt sich deutlich von Dreiwochen-Tief

Einen Dämpfer erfuhr die Risikoneigung der Anleger zunächst durch Konjunkturzahlen aus China. Dort haben sich die vielbeachteten Einkaufsmanagerindizes für die Industrie - sowohl derjenige der Großbank HSBC als auch die Kennzahl der Handelsvereinigung CFLP - zwar leicht verbessert. Die Indikatoren liegen aber immer noch unter der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Das bedeutet, die chinesische Industrie schrumpft weiter.
Für bessere Stimmung sorgten die Pendants aus Europa. Im Währungsraum stieg der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe auf den höchsten Stand seit einem halben Jahr. Besonders deutlich verbesserte sich die Stimmung in Deutschland, aber auch in den Krisenländern Spanien und Italien legten die Indikatoren zu. Allerdings liegen die Kennziffern in allen großen Volkswirtschaften der Eurozone immer noch deutlich unter der Wachstumsgrenze.
FRANKFURT (dpa-AFX) -
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