25.03.2013 14:22
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Euro gibt Gewinne nach Zypern-Einigung ab

Nicht nachhaltig
Der Euro hat am Montag seine Gewinne infolge der Einigung auf ein Rettungspaket für Zypern nicht halten können.
Gegen Mittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,2990 US-Dollar und damit einen halben Cent weniger als im Tageshoch. Im Vergleich zu Freitagabend notierte der Euro nur noch geringfügig fester. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagmittag auf 1,2948 (Donnerstag: 1,2910) Dollar festgelegt.

    An den Finanzmärkten wurde die Einigung zwischen Geldgebern und Zypern positiv, aber nicht überschwänglich aufgenommen. Marktbeobachter verwiesen zum einen darauf, dass die Anleger auch das Verhandlungsfiasko von vergangener Woche nicht nennenswert abgestraft hätten. Darüber hinaus sind die längerfristigen Auswirkungen der Maßnahmen unklar, insbesondere die Belastung von Inhabern großer Spareinlagen, Besitzer von Bankanleihen und Aktieninhabern.

    Zypern hatte sich in der Nacht zum Montag mit seinen Europartnern und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) auf ein Sanierungskonzept für seinen Bankensektor geeinigt. Dies galt als Voraussetzung für internationale Finanzhilfen. Demnach wird das zweitgrößte zyprische Geldhaus, die Popular Bank, abgewickelt. Das größte Institut, die Bank of Cyprus, soll rekapitalisiert und stark verkleinert werden. Die Finanzhilfen von EU und IWF werden hierzu nicht verwendet, vielmehr sollen Gläubiger und Anteilseigner der Banken die Lasten tragen./bgf/jsl

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Patryk Kosmider / Shutterstock.com
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