06.08.2013 16:48
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Euro knackt 1,33-Dollar-Marke

Positiver Konjunkturdaten
Der Euro ist am Dienstag nach guten Konjunkturdaten aus der Eurozone über die Marke von 1,33 US-Dollar gesprungen.
Die Gemeinschaftswährung kletterte im Nachmittagshandel auf ein Tageshoch bei 1,3316 Dollar. Gegen Mittag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,3280 (Montag: 1,3257) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7530 (0,7543) Euro.

    Eine Reihe positiver Konjunkturdaten aus der Eurozone hatte am Vormittag einen neuen Anlauf in Richtung der Marke von 1,33 Dollar ausgelöst. Eine spürbare Abschwächung der konjunkturellen Talfahrt in Italien und ein unerwartet starker Auftragseingang in der deutschen Industrie konnten den Kurs des Euro jeweils ein Stück weit nach oben treiben. Überdurchschnittlich viele Großaufträge hatten der deutschen Industrie im Juni den stärksten Auftragseingang seit acht Monaten beschert. Der Anstieg der Bestellungen fiel mit 3,8 Prozent zum Vormonat nahezu vier Mal so hoch aus wie von Experten erwartet.

    Der überraschend starke Auftragseingang in der deutschen Industrie und eine bessere Stimmung in den Führungstagen der Unternehmen "machen Hoffnung, dass die lähmende Unsicherheit über die Zukunft des Euroraums langsam nachlässt", so die Einschätzung von Expertin Ulrike Rondorf von der Commerzbank. Seit mittlerweile acht Handelstagen hält sich der Euro in der Nähe der Marke von 1,33 Dollar. In dieser Zeit konnte sich die Gemeinschaftswährung bisher aber nur kurzfristig oberhalb dieser Marke halten.

    Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86575 (0,86425) britische Pfund (EUR/GBP), 130,27 (130,62) japanische Yen (EUR/JPY) und 1,2313 (1,2352) Schweizer Franken (EUR/CHF) fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1.280,50 (1.304,75) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 30.750,00 (30.770,00) Euro./jkr/he

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: elen_studio / Shutterstock.com
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