08.02.2013 11:02
Bewerten
 (0)

China: Inflation rückläufig - Notenbank dennoch besorgt

Preisauftrieb China
In China hat sich der Preisauftrieb zu Jahresbeginn deutlich abgeschwächt. Die jährliche Inflationsrate sank im Januar von 2,5 Prozent im Vormonat auf 2,0 Prozent.
Dies ging aus Regierungszahlen vom Freitag hervor. Die Entwicklung geht auf spürbar geringere Preise für Nahrungsmittel zurück. Im Monatsvergleich stiegen die Verbraucherpreise jedoch deutlich um 1,0 Prozent und damit so stark wie seit elf Monaten nicht mehr.

   Die chinesische Notenbank zeigt sich trotz der geringeren Jahresrate besorgt. Bereits am Mittwoch hatte sie in ihrem vierteljährlichen Bericht zur Geldpolitik vor dem Risiko importierter Inflation gewarnt. Als Grund nannte sie die Geldschwemme zahlreicher großer Notenbanken. Die People's Bank of China befürchtet, dass infolgedessen insbesondere die Rohstoffpreise weiter steigen werden. Zudem könnte sich die globale Konjunkturerholung in höheren Güterpreisen niederschlagen.

PEKING (dpa-AFX)

Bildquellen: rodho / Shutterstock.com
Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,3438-0,0002
-0,0149
Japanischer Yen136,86650,0015
0,0011
Britische Pfund0,7911-0,0003
-0,0411
Schweizer Franken1,21490,0001
0,0049
Hong Kong-Dollar10,4146-0,0014
-0,0138
Bitcoin435,81005,3600
1,2452
weitere Devisen im Währungsrechner



Die Bundesregierung hat ein "starkes Signal" von Wirtschaftssanktionen gegenüber Russland angekündigt: Was halten Sie von dieser Haltung?
Abstimmen
Direkt zu den Ergebnissen

Anzeige