24.11.2012 15:20
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Euro-Bären in Lauerstellung?

Weshalb der Euro zum Dollar wieder unter Druck geraten könnte.
Wie die Schuldentragfähigkeit Griechenlands wiederhergestellt werden soll, ist ungewiss. Fakt ist jedoch, dass Frankreich sein Spitzenrating nun auch von Moody´s los ist, nachdem S&P die Kreditwürdigkeit des EU-Schwergewichts bereits im Januar herabstufte.

Eurostaaten hinken USA hinterher

Richtig ist auch, dass in der Eurozone zuletzt negative Konjunkturüberraschungen überwogen. Kein Wunder, dass daher seit gut 4 Wochen auch die Risikoaufschläge der Peripherieanleihen wieder angestiegen sind. Auf der anderen Seite des Atlantiks schweben hingegen mögliche Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen (Stichwort „Fiskalklippe“) über dem US-Dollar. Allerdings konnte das Gros der jüngsten US-Konjunkturdaten durchaus überzeugen – allen voran die des Immobilienmarktes. Kurzum: Vieles spricht dafür, dass in den kommenden Tagen wieder die Euro-Bären die Richtung vorgeben könnten.

EUR/USD: Keine klare Richtung

Der Euro steht wieder einmal im Rampenlicht, kann aber mit seinen Kurven nicht wirklich überzeugen. Der US-Dollar dagegen hält sich vornehm zurück – wobei er derzeit etwas besser aussieht.

Vor, zurück, vor und ... ?

Dabei lief es eigentlich ganz gut für den Euro: Seit dem Sommer hatte er gegenüber der US-Währung ordentlich Boden gutgemacht und war in einen recht soliden Aufwärtstrend eingebogen. Nur schade, dass er ihn nicht halten konnte. Seit Oktober ging es wieder abwärts, erst unter die 38-Tage-Linie, dann unter die 200-Tage-Marke, die der Euro aber jüngst wieder überspringen konnte. Erobert die europäische Gemeinschaftswährung nun auch die 38-Tage-Linie zurück, könnte sie noch weiter zulegen. Dafür bräuchte es jedoch neuen Schwung – und der ist derzeit eher nicht in Sicht.

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Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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Tsipras fordert Schuldenschnitt und 20 Jahre mehr Zeit. Im Übernahmepoker um K+S verhärten sich die Fronten. Tsipras: Ein Nein beim Referendum wäre kein Ende der Verhandlungen. Varoufakis: Einigung mit Gläubigern kommt in jedem Fall zustande. Schnelles aber knappes Ergebnis bei griechischer Volksabstimmung erwartet.
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