31.08.2012 14:02
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Hort der Sicherheit?

Robustes Wachstum und höhere Zinsen könnten Schweden-Krone beflügeln.
Langfristig wird sich diese Entwicklung wohl nicht fortsetzen. Aber in den kommenden Wochen könnte der Aufwärtstrend der Schwedischen Krone zum Euro durchaus noch anhalten. Die möglichen Gründe: Solange der Troika-Bericht zum Stand der Dinge in Griechenland nicht auf dem Tisch liegt und die EZB sich nicht konkret zu möglichen Anleihekäufen äußert, bleibt die Verunsicherung der Anleger wohl groß – und der Wunsch nach Sicherheit ebenfalls.

Krone mit Luft nach oben?

Für die Krone spricht zudem die recht robuste Wirtschaftsentwicklung. Um 1,4 Prozent legte das BIP im zweiten Quartal gegenüber dem ersten Jahresabschnitt zu. Auch der höhere Zinssatz von 1,5 Prozent und der Renditevorsprung – im Vergleich zu Bundesanleihen – bei „Kurzläufern“ könnte die Krone stützen. Sollte die EZB die Leitzinsen nochmals senken, könnte die Renditedifferenz noch größer werden – und die Krone noch stärker.

EUR/SEK: Trendwende eher unwahrscheinlich

Manches Land wurde ja belächelt, weil es nicht den starken Euro einführen wollte, sondern lieber auf eigene Stärken vertraute. Auch in Schweden war die Entscheidung nicht unumstritten, derzeit sind die Skeptiker aber verstummt.

Euro-Bullen in der Unterzahl

Die Schweden-Krone hat gegenüber der europäischen Gemeinschaftswährung seit 2009 einen rasanten Anstieg hingelegt. Nach einer Ruhephase 2011 ging es 2012 für den Euro erneut bergab. Und ein Ende der Talfahrt ist derzeit kaum abzuleiten: Zwar liegt ein schwächerer Widerstand kurz unter der derzeitigen Marke, der langfristige Trend aber zeigt für den Euro derzeit nach unten. Sollte er allerdings eine Stabilisierungsphase ausbilden, könnte auch eine Gegenbewegung einsetzen, die sogar wieder bis an die 200-Tage-Linie reichen könnte.

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