21.12.2012 15:04
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Yen könnte weiter abwerten

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Shinzo Abe will Yen schwächen und Wirtschaft stärken.
Der Japanische Yen hat zuletzt nicht nur zum Dollar, sondern auch gegenüber dem Euro kräftig Federn gelassen: Und: Aufgrund des Wahlsiegs der Liberaldemokratischen Partei um den designierten Ministerpräsidenten Shinzo Abe könnte dieser Trend noch eine Weile anhalten.

Japan lockert erneut Geldpolitik

Anders als sein Vorgänger Yoshihiko Noda setzt Abe auf ein schuldenfinanziertes Wachstum. So will Abe die Währung schwächen und der exportlastigen Wirtschaft einen Schub verleihen. Der Anfang ist bereits gemacht: Mitte der Woche beschloss die japanische Notenbank auf Druck von Abe, das laufende Anleihe-Aufkaufprogramm um zehn auf 101 Billionen Yen (etwa 908 Milliarden Euro) zu erhöhen. Obwohl die Zentralbanker damit bereits das dritte Mal in vier Monaten die Geldpolitik ausgeweitet haben, sind weitere Lockerungsmaßnahmen, die auch den Yen schwächen könnten, wahrscheinlich.

EUR/JPY: Ausbruch nach dem Einbruch

Der Euro kannte lange nur eine Richtung gegenüber dem Yen: abwärts. Der Trend lief seit 2009, wurde mehrfach getestet und immer wieder bestätigt. Solch eine langfristige Entwicklung setzt sich fest, auch als Widerstand.

Nachhaltige Trendwende?

Jetzt scheint der europäischen Gemeinschaftswährung jedoch der Ausbruch gelungen zu sein. Nachdem sich zunächst ein Aufwärtsband gebildet hatte, holte der Kurs noch einmal tief Luft und setzte mit viel Schwung zum Sprung an, bislang mit Erfolg. Nachdem die 38- und die 200-Tage-Linie längst genommen sind, könnte jetzt wieder Luft nach oben bis in die 2009er-Hochs um die 130 sein. Das würde für eine starke Bewegung reichen. Sollte der Kurs aber wieder zurück ins Band klappen, steht der kurzfristige Aufwärtstrend immer noch.

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Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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