13.04.2012 16:47
Bewerten
 (3)

Zurück zu alter Stärke?

Hinhaltetaktik der japanischen Notenbank beflügelt den Yen.
Anfang des Jahres war es mal wieder so weit. Um den starken Yen zu schwächen und der exportlastigen Wirtschaft unter die Arme zu greifen, hat die Bank of Japan erneut ihr Programm zum Kauf von Staatsanleihen ausgeweitet. Zudem wurde ein Inflationsziel von einem Prozent bekannt gegeben.

Yen wertet wieder auf

Wie erhofft, wertete der Yen in der Folge gegenüber Euro und Dollar ab. Seit Ende März neigt der Yen jedoch wieder zur Stärke. Und: Da sich die japanische Notenbank entgegen den politischen Forderungen – zumindest noch – gegen eine weitere Lockerung der Geldpolitik wehrt, könnte der Yen auch in den kommenden Tagen gegenüber dem Euro aufwerten. Auch die erneute Zuspitzung der Euroschuldenkrise könnte die japanische Währung, die in unsicheren Zeiten traditionell als sicherer Hafen angesteuert wird, beflügeln.

EUR/JPY: Alles ist möglich

Der Euro hat gegenüber dem Japanischen Yen Federn lassen müssen – Fukushima und allen Folgen zum Trotz. Bereits zweimal konnte die europäische Gemeinschaftswährung ihre erreichten Niveaus nicht verteidigen – zuletzt fiel sie sogar hinter ihre 200-Tage-Linie zurück.

Bären und Bullen nicht einig

Der jüngste Aufwärtstrend, der Anfang des Jahres startete, ist ebenfalls wieder Geschichte. Auf der anderen Seite ist aber auch kein starker Abwärtstrend in Sicht. Nach zwei Herabstufungen könnte der Euro jetzt zumindest das derzeit niedrige Niveau halten, wenngleich auch eine weitere Abwertung nicht ausgeschlossen werden sollte. Mit viel Schwung wäre jedoch auch ein erneutes Herantasten an den 110er-Bereich möglich – vorausgesetzt, es bildet sich kein klarer Abwärtstrend heraus.

Die RBS zählt zu den Vorreitern im Zertifikatemarkt. Seit 1999 sind wir mit der Derivateabteilung, die für die Emission von Zertifikaten und Strukturierten Produkten verantwortlich ist, in Deutschland aktiv. Zahlreiche Innovationen im schnellwachsenden Zertifikatesegment sind auf uns zurückzuführen. Ausführliche Informationen finden Sie auf unserer Internetseite www.rbs.de/markets.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,2639-0,0004
-0,0344
Japanischer Yen135,4550-0,0700
-0,0517
Britische Pfund0,7879-0,0003
-0,0393
Schweizer Franken1,20630,0002
0,0145
Hong Kong-Dollar9,8032-0,0036
-0,0371
Bitcoin304,29000,5600
0,1844
weitere Devisen im Währungsrechner

Heute im Fokus

DAX schließt freundlich -- Dow dreht ins Minus -- Banken-Stresstest: Elf Institute durchgefallen? -- Boeing mit starken Zahlen -- Daimler verkauft Tesla-Anteil -- Yahoo, IBM, Siemens im Fokus

EZB - Banken erhalten Prüfergebnisse ab Donnerstag. Presseverlage erteilen Google überraschend Recht zur Gratisnutzung. Dreamliner-Kosten vermiesen Boeing-Aktionären die Stimmung. Aareal-Bank könnte Jahresprognose erneut anheben. FMC kauft US-Spezialisten für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. In der EU bahnt sich neuer Haushaltsstreit an. Gabriel wehrt sich in USA gegen Ruf nach Konjunkturpaket.
Die zehn teuersten Aktien der Welt

Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Wo tankt man am teuersten?

Umfrage

Verkehrsminister Dobrindt erwägt scheinbar, die Pkw-Maut vorerst nur auf Autobahnen einzuführen. Was halten Sie von diesem Rückzieher?

Anzeige