06.08.2013 09:03
Bewerten
 (0)

Indische Rupie fällt auf historisches Tief

Reformen verschleppt
Der Sinkflug der Rupie setzt sich trotz Gegensteuern der indischen Zentralbank fort. Am Dienstag rutschte die indische Währung auf einen neuen Tiefststand.
So kostete ein US-Dollar kurzzeitig 61,60 Rupien. Seit Anfang Mai hat die indische Währung damit mehr als zehn Prozent an Wert verloren. Auch zum Euro tendiert die Rupie schwach, ein Euro kostete am Dienstag zeitweise 81,54 Rupien.

    Ein Grund für die Tiefststände sind Andeutungen der US-Notenbank, den Kauf von Wertpapieren zu drosseln. Nun ziehen viele Anleger massiv Kapital aus den Schwellenländern ab. Außerdem machen Indien das große Leistungsbilanzdefizit und verschleppte Reformen zu schaffen. Die Zentralbank des Landes versuchte Mitte Juli, durch eine Beschränkung der Geldflüsse den Währungsverfall zu stoppen. Die Regierung ist indes bestrebt, durch neue Ausgabenprogramme die Wirtschaft anzukurbeln. Die Wirtschaft des aufstrebenden Schwellenlandes war im abgelaufenen Finanzjahr (31. März) mit 5,0 Prozent so schwach gewachsen wir zuletzt vor einem Jahrzehnt./fdo/DP/jsl

NEU DELHI (dpa-AFX)

Bildquellen: ARTEKI / Shutterstock.com
Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,2283-0,0004
-0,0350
Japanischer Yen146,22250,0675
0,0462
Britische Pfund0,78430,0001
0,0083
Schweizer Franken1,20440,0004
0,0332
Russischer Rubel76,2155-0,0208
-0,0273
Bitcoin252,7400-2,0800
-0,8163

Heute im Fokus

DAX schließt fast 3 Prozent fester -- Dow schließt über 2 Prozent stärker -- Deutsche Bank vor Postbank-Verkauf? -- Daimler-Partner BYD verliert 50-Prozent -- United Internet, QSC im Fokus

Nike mit mehr Gewinn. Air France-KLM senkt Prognose erneut. Milliardendeal zwischen BASF und Gazprom geplatzt. Ölpreise geraten erneut unter Druck. IPO: Samsungs De-facto-Holding mit erfolgreichem Börsengang. sieht im kommenden Jahr deutliches Wachstum. Uralkali weitet Produktion aus. Zynga hofft auf Bugs Bunny & Co.
Wer hat die USA von Platz 1 verdrängt?

schaften der Welt

europa

Umfrage

Bundeskanzlerin Angela Merkel will sich mit Haut und Haar für das Freihandelsabkommen mit den USA stark machen. Was halten Sie von TTIP?

Anzeige