20.02.2013 15:29
Bewerten
 (1)

Neuseelands Zentralbank will gegen starken Dollar vorgehen

Reihe von Optionen
Die Zentralbank Neuseelands erwägt, sich gegen die Stärke der heimischen Währung zu stemmen.
Die Notenbank sei bereit, gegen den hohen Wechselkurs des neuseeländischen Dollar zu intervenieren, sagte Zentralbankchef Graeme Wheeler am Mittwoch in Auckland vor Unternehmensvertretern. Es war die erste offene Positionierung der Notenbank zum Wechselkurs seit langem. Wheeler nannte eine ganze Reihe von Optionen, um der Aufwertung entgegenzutreten, etwa direkte Interventionen am Devisenmarkt oder Leitzinssenkungen.

   Wheeler räumte ein, dass die Spielräume der nationalen Geldpolitik angesichts großer Zuflüsse spekulativen Kapitals begrenzt seien. Der "Kiwi", wie der Neuseeland-Dollar unter Marktteilnehmern genannt wird, hat in den vergangenen Monaten zu vielen Währungen deutlich aufgewertet. Besonders stark fallen die Gewinne zum japanischen Yen aus. Ein wichtiger Grund für die Entwicklung ist die sehr lockere Geldpolitik vieler großer Notenbanken. Wegen des vergleichsweise hohen Zinsniveaus zieht Neuseeland spekulatives Kapital an, was den neuseeländischen Dollar aufwerten lässt./bgf/jkr

AUCKLAND/FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Christiaan Briggs, Givaga / Shutterstock.com

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,1215-0,0002
-0,02
Japanischer Yen112,91050,2705
0,24
Britische Pfund0,86280,0014
0,16
Schweizer Franken1,08910,0001
0,00
Russischer Rubel71,73310,0303
0,04
Bitcoin546,45002,4100
0,44
Chinesischer Yuan7,4830-0,0020
-0,03

Heute im Fokus

DAX baut Gewinne deutlich aus -- Bundesregierung feilt offenbar an Rettungsplan für die Deutsche Bank -- ifo-Chef Fuest warnt vor neuer Bankenkrise -- Volkswagen, Nike im Fokus

Linde-Aktie auf Höhenflug: Praxair-Zusammenschluss doch nicht vom Tisch?. Wells Fargo kappt Chef-Boni in Höhe von 41 Millionen Dollar. Bayer arbeitet am Verkauf eigener Sparten. Deutsche Post will britischen Briefzusteller UK Mail übernehmen. Hella kommt glänzend ins neue Geschäftsjahr.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Jetzt durchklicken
Lohnt sich die Rente
Jetzt durchklicken
Das sind die reichsten Nichtakademiker in Europa
Jetzt durchklicken

Umfrage

Kanzlerin Merkel will der Deutschen Bank im Streit mit der US-Justiz nicht helfen. Was halten Sie von dieser Einstellung?