14.02.2013 11:19
Bewerten
 (6)

Super-Marios Attacken auf den Euro

Die jüngste Stärke des Euros scheint auch EZB-Chef Mario Draghi nicht mehr ganz geheuer zu sein.

Mit verbalen Attacken hat er in den vergangenen Tagen versucht, den Aufwärtsdrang der Gemeinschaftswährung zu bremsen. „Der Kurs ist wichtig für das Wachstum und die Preisstabilität und wir wollen uns sicher anschauen, ob die Aufwertung dauerhaft ist und ob das unsere Risikoeinschätzung verändert, was die Preisstabilität angeht”, sagte Draghi vor wenigen Tagen. Heute legte er nach: „Die EZB kann nur dann daran denken das Anleihenankaufprogramm zu aktivieren, wenn es große Probleme bei der Übertragung ihrer Geldpolitik gibt. Zudem gibt es eine strikte und effektive Verknüpfung mit einem Programm des Euro-Rettungsschirm ESM.”

All diese Aussagen lassen darauf schließen, dass die EZB zwar einen starken, aber keinen zu starken Euro wünscht. Dieses Ziel haben die Währungshüter vorerst erreicht. Der Euro hat gegenüber dem Dollar zuletzt wieder an Wert verloren. Allerdings bewegt sich der Euro-Dollar-Kurs weiterhin in einem Aufwärtstrendkanal. Erst ein Durchbrechen der unteren Begrenzungslinie bei 1,33/1,34 Dollar wäre ein stärkeres Signal für eine Trendumkehr.

Mit einem Inline-Optionsschein (DE000CZ4QLC7) der Commerzbank können risikofreudige Anleger kurzfristig darauf spekulieren, dass der EUR/USD-Kurs bis zum 24. April 2013 innerhalt der Barrieren bei 1,30 und 1,40 Dollar bleibt. Werden diese beiden Marken weder berührt noch unter- beziehungsweise überschritten, dann würde das Produkt zu 10,00 Euro je Schein zurückgezahlt. Bei einem Briefkurs von aktuell von 7,22 Euro wäre also eine Rendite von 38,5 Prozent innerhalb von knapp zweieinhalb Monaten möglich. Allerdings haben die zweitstelligen Ertragschancen ihren Preis. Denn bei einer Barriereverletzung verfällt das Produkt sofort wertlos.

Lesen Sie weitere interessante Scoach Artikel im Scoach Blog.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,0591-0,0021
-0,19
Japanischer Yen121,42650,3515
0,29
Britische Pfund0,8401-0,0040
-0,47
Schweizer Franken1,0774-0,0013
-0,12
Russischer Rubel66,7755-0,4376
-0,65
Bitcoin732,04002,1100
0,29
Chinesischer Yuan7,31160,0068
0,09

Heute im Fokus

DAX stabil -- Verschwundene Beweismittel? US-Behörde fordert Aufklärung von VW -- Bundesbank hebt Wachstumsprognosen für 2016 und 2017 an -- AIXTRON im Fokus

Das Treffen mit Trump hat den Softbank-Chef zwei Milliarden Dollar reicher gemacht. Kritische Passagen aus Bericht zum Abgasskandal gestrichen. Chinesische Investoren beenden Verhandlungen um Siltronic. Zynga will mit Schlachten auf dem Smartphone Durststrecke beenden. Trump-Anhänger spenden auch nach der Wahl noch 3,5 Millionen Dollar.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Zalando - Wie der Online-Händler seine Gewinn­margen kräftig steigern will!
Der Einkauf von Waren im Internet gehört zu den Megatrends des 21. Jahrhunderts. Laut einer Erhebung des Digitalverbands Bitkom shoppen 98% aller Internet-Nutzer inzwischen online, wobei mehr als drei Viertel mehrmals im Monat Produkte über das Internet ordern. Lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Anlegermagazins, warum Zalando zu den Profiteuren dieses Megatrends gehört und wie es seine Gewinnmargen weiter steigern will.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Umfrage

Glauben Sie, dass es in den kommenden sechs Monaten schwieriger wird, die eigenen Renditeerwartungen zu erzielen?