14.05.2012 13:33
Bewerten  
 (0)
0 Kommentare
Senden

Devisen: Euro auf tiefstem Stand seit Ende Januar

Devisen: Euro auf tiefstem Stand seit Ende Januar
Sorgen belasten
Der Euro ist zu Wochenbeginn abermals von der Schuldenkrise belastet worden und notiert damit auf dem tiefsten Stand seit dem 19. Januar.
Im Tief kostete die Gemeinschaftswährung am Montag 1,2859 US-Dollar.  Das ist der tiefste Stand seit dem 19. Januar. Vor allem die politisch verfahrene Lage in Griechenland und Sorgen um Spanien sorgten für Belastung. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagmittag auf 1,2944 (Donnerstag: 1,2961) Dollar festgesetzt.

 

    Im Mittelpunkt des Marktgeschehens steht nach wie vor Griechenland. Dort scheint die politische Lage hoffnungslos: Nach den jüngsten Parlamentswahlen von vor einer Woche ist es immer noch nicht gelungen, eine Regierung zu bilden, die zu den vereinbarten Spar- und Reformmaßnahmen steht. Angesichts der Blockadehaltung vieler Parteien stehen die Chancen für einen Kompromiss schlecht. Damit steuert das Land auf eine Staatspleite oder gar einen Austritt aus dem Währungsraum zu. Dies sorgt für große Unsicherheit, da die Folgen für Athen und den Währungsraum nicht abzusehen sind.

 

    Sorge bereitet auch das angeschlagene Spanien. Selbst der Versuch vom Freitag, den Auswirkungen der geplatzten Immobilienblase durch eine Bankenreform zu begegnen, hat nicht für Beruhigung sorgen können. An den Finanzmärkten Spaniens spitzte sich die Situation zu Wochenbeginn weiter zu. (dpa-AFX)

Bildquellen: iStock/SusanneB
Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,3464-0,0001
-0,0037
Japanischer Yen137,04900,3440
0,2516
Britische Pfund0,79260,0025
0,3158
Schweizer Franken1,21510,0005
0,0395
Hong Kong-Dollar10,4345-0,0004
-0,0041
Bitcoin444,9400-31,8300
-6,6762
weitere Devisen im Währungsrechner



Unsere siegreichen DFB-Kicker erhalten für ihren WM-Sieg die Rekord-Prämie von 300.000 Euro pro Mann. Halten sie dies für angenessen?

Anzeige