12.02.2013 15:01
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Schäuble: G20 dürften Wechselkurserklärung übernehmen

Sorgen um Währungskrieg
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble erwartet, dass die Gruppe der wichtigsten Industrie- und Schwellenstaaten (G20) die jüngste Wechselkurs-Erklärung der G7 übernimmt.
"Wir sind ziemlich zuversichtlich, dass dies bei G20 so bestätigt werden wird", sagte Schäuble am Dienstag in Brüssel nach Beratungen mit seinen europäischen Amtskollegen. Die Finanzminister und Notenbankchefs der sieben wichtigsten Industriestaaten (G7) hatten zuvor klar gestellt, dass sich ihre Geld- und Fiskalpolitik weiterhin an der Binnenwirtschaft orientieren und nicht auf die Wechselkurse abzielen werde. Damit traten sie aufkommenden Ängsten vor einem Währungskrieg entgegen.

  Schäuble sagte weiter zur Wechselkursdebatte: "Wir haben kein Problem mit der Eurozone." Es gebe aber die Sorge, "dass es in anderen Teilen der Welt etwas geben könnte". EU-Währungskommissar Olli Rehn sagte: "Wenn Wechselkurse ein politisches Ziel sind, um Wettbewerbsfähigkeiten zu stärken, würde das eigentlich gegen den Geist der Abkommen im Kreise der G20 verstoßen."

    BRÜSSEL (dpa-AFX)

Bildquellen: andrea michele piacquadio / Shutterstock.com

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