09.10.2012 10:15
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Euro rutscht auf Tagestief bei 1,2905 Dollar

Spaniens Zögern belastet
Der Kurs des Euro ist am Dienstag deutlich abgerutscht.
Experten verwiesen unter anderem auf die anhaltende Zurückhaltung des krisengeschüttelten Eurolandes Spanien, unter den Rettungsschirm ESM zu schlüpfen. Im Vormittagshandel fiel die Gemeinschaftswährung auf ein Tagestief bei 1,2910 US-Dollar, nachdem sie am frühen Morgen noch knapp unter 1,30 Dollar stand. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagmittag auf 1,2958 (Freitag: 1,3002) Dollar festgesetzt.

 

    Devisenexperte Harwig Wild von der Privatbank Metzler nannte als Ursache für den Kursr utsch des Euro Pressemeldungen, wonach Spanien sich weiter heftig wehre, unter den Euro-Rettungsschirm zu gehen. Außerdem verwies Wild auf Marktgerüchte, denen zufolge die Schweizer Notenbank SNB Euro verkauft habe.

 

    Die Anhörung des Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, vor dem Europäischen Parlament habe hingegen bisher keine Auswirkungen auf den Eurokurs gezeigt, hieß es weiter von Händlern. Draghi stellt sich seit dem Vormittag den Fragen der Abgeordneten im Ausschuss für Wirtschaft und Währung.

    FRANKFURT (dpa-AFX)

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Bildquellen: filmfoto / Shutterstock.com, Denis Vrublevski / Shutterstock.com

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