-->-->
29.05.2013 17:11
Bewerten
 (0)

Euro klettert deutlich über 1,29 US-Dollar

Stimmen um EZB
Der Euro hat am Mittwoch seine Verluste vom Vortag mehr als wett machen können.
Die Gemeinschaftswährung stieg deutlich über 1,29 US-Dollar. Zuvor waren bei der Europäischen Zentralbank (EZB) Stimmen gegen eine weitere Lockerung der Geldpolitik laut geworden. Am Nachmittag stand der Euro bei 1,2950 Dollar. Im frühen Handel hatte der Kurs noch deutlich unter 1,29 Dollar gelegen. Er stieg erst gegen Mittag in kurzer Zeit auf ein Tageshoch bei 1,2977 Dollar. Die EZB hatte den Referenzkurs auf 1,2952 (Dienstag: 1,2938) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7721 (0,7729) Euro.
-->

    Führende Notenbanker der Eurozone haben sich gegen weitere Krisenmaßnahmen ausgesprochen. Der deutsche EZB-Direktor Jörg Asmussen und der französische Ratsvertreter Christian Noyer zweifeln am Nutzen von Strafzinsen auf die milliardenschweren Reserven, die Geschäftsbanken der Eurozone bei der EZB parken. Außerdem hatte sich der Luxemburger Yves Mersch laut einem Bericht der "Welt" gegen Aufkäufe von Kreditpaketen durch die Notenbank ausgesprochen.

    Wenig beeindruckt zeigte sich der Euro hingegen von der jüngsten Konjunkturprognose der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) für den Währungsraum. Die OECD erwartet für das laufende Jahr ein Schrumpfen der Wirtschaftsleistung um 0,6 Prozent. Immerhin gab es einen kleinen Hoffnungsschimmer: Die Entwicklung der Geldmenge in der Eurozone lieferte am Vormittag sachte Hinweise, dass die Wirtschaft in den kommenden Monaten doch etwas stärker in Schwung kommen könnte.

    Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85695 (0,85530) britische Pfund (EUR/GBP), 130,90 (131,98) japanische Yen (EUR/JPY) und 1,2480 (1,2533) Schweizer Franken (EUR/CHF) fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1.382,50 (Vortag: 1.376,50) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 33.950,00 (33.760,00) Euro./jkr/bgf/he

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: iStock/SusanneB, filmfoto / Shutterstock.com

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,12850,0021
0,19
Japanischer Yen113,35500,1750
0,15
Britische Pfund0,85540,0042
0,49
Schweizer Franken1,08970,0007
0,06
Russischer Rubel73,1746-0,2641
-0,36
Bitcoin514,1400-3,7600
-0,73
Chinesischer Yuan7,51880,0191
0,25

Heute im Fokus

DAX im Minus -- ifo-Daten enttäuschen -- Muss Apple 19 Milliarden an Steuern nachzahlen? -- Marc Faber: Bevorstehender Crash wird Gewinne der letzten fünf Jahre auslöschen -- HP, Fielmann im Fokus

WhatsApp will etwas mehr Daten mit Facebook teilen. EU gibt Kion grünes Licht für Dematic-Übernahme. CTS Eventim wächst im ersten Halbjahr nur leicht. Studie: BMW weiterhin gewinnstärkster Autobauer der Welt. Gold: Auf Viermonatstief abgerutscht.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.
Wer ist die bestbezahlte Schauspielerin der Welt im Jahr 2016?
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Die Top 10

Umfrage

Die Bundesregierung will die Bevölkerung wieder zur Vorratshaltung animieren, damit sie sich im Falle schwerer Katastrophen oder eines bewaffneten Angriffs vorübergehend selbst versorgen kann. Panikmache oder begründet?
-->
-->