17.06.2013 12:18

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THE WALL STREET JOURNAL

Der Euro wird zum sicheren Hafen


Investoren stellen sich aktuell darauf ein, dass die Zentralbanken ihre lockere Geldpolitik beenden – und flüchten sich in den Euro. Sollten sich die Wogen auf den Finanzmärkten aber wieder glätten, könnte es mit der Euro-Stärke schnell wieder vorbei sein.



Während der jüngsten Markturbulenzen hat sich ein Hort der Stabilität herausgebildet, mit dem wohl kaum jemand gerechnet hatte: Der Euro ist zur Fluchtburg der Investoren avanciert.

Von japanischen Aktien über Anleihen der Schwellenländer bis hin zu US-Staatsanleihen sind alle Anlage-Optionen in diesem Frühjahr unter Druck geraten. Denn die Investoren bereiten sich darauf vor, dass sich die führenden Zentralbanken der Welt vom Kurs des billigen Geldes abkehren könnten. Doch während Währungen wie der Dollar und der Yen schweren Schwankungen ausgesetzt waren, konnte sich der Euro dieser Volatilität größtenteils entziehen. Die europäische Gemeinschaftswährung legte in den vergangenen vier Wochen gegenüber dem Greenback um rund vier Prozent zu und markierte im späten Freitagshandel mit 1,3345 Dollar fast ein Vier-Monats-Hoch.

Der Euro durchläuft damit einen dramatischen Rollenwechsel, ... Lesen Sie den vollständigen Artikel auf WSJ.de

Bildquellen: Vadim Georgiev / Shutterstock.com

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Kommentare zu diesem Artikel

Hamtaro schrieb:
17.06.2013 13:04:06

Steigt der Euro ist nicht gut, fällt er, ist auch nicht gut. Dümpelt er vor sich hin ist auch nur bedingt gut. Fazit: Abschaffen, wenn alles nicht gut ist.

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