09.07.2013 17:07
Bewerten
 (0)

Devisen: Euro sinkt auf Dreimonatstief

Tiefster Stand seit April: Devisen: Euro sinkt auf Dreimonatstief | Nachricht | finanzen.net
Tiefster Stand seit April

Der Euro hat am Dienstag spürbar nachgegeben. Am Nachmittag sank die Gemeinschaftswährung bis auf 1,2776 US-Dollar.

Das ist der tiefste Stand seit Anfang April. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,2857 (Montag: 1,2850) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7778 (0,7782) Euro.

    Händler begründeten die Euro-Verluste von knapp einem Cent mit Äußerungen von EZB-Direktor Jörg Asmussen. Sie verwiesen auf Medienberichte, nach denen Asmussen weitere Krisenmaßnahmen der Notenbank nicht ausschloss. Die Aussicht auf eine noch expansivere Geldpolitik bringt Währungen für gewöhnlich unter Druck. Neue Prognosen des Internationalen Währungsfonds, der seinen Ausblick für das Wachstum der Weltwirtschaft zurücknahm, fanden am Devisenmarkt unterdessen kaum Nachklang.

    Bis auf weiteres dürften die Notenbanken größter Treiber der Kursentwicklung bleiben. Beobachter warten deshalb gespannt auf das am Mittwoch anstehende Protokoll der jüngsten Zinssitzung in den USA. Sie erhoffen sich Hinweise darauf, wann die amerikanische Notenbank Fed ihre extrem lockere Geldpolitik etwas zurücknehmen wird. Notenbankchef Ben Bernanke hatte das Vorhaben Mitte Juni in Aussicht gestellt und damit für massive Umschichtungen an den internationalen Finanzmärkten gesorgt.

    Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86500 (0,86160) britische Pfund (EUR/GBP), 130,07 (130,04) japanische Yen (EUR/JPY) und 1,2452 (1,2404) Schweizer Franken (EUR/CHF) fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1.255,50 (1.235,25) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 30.770,00 (30.180,00) Euro./bgf/jkr/he

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: antoniomas / Shutterstock.com, B_Stefanov / Shutterstock.com

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,0562-0,0044
-0,41
Japanischer Yen118,4100-0,1950
-0,16
Britische Pfund0,84760,0147
1,76
Schweizer Franken1,0641-0,0037
-0,35
Russischer Rubel61,73640,0000
0,00
Bitcoin1107,96000,7700
0,07
Chinesischer Yuan7,25320,0000
0,00

Heute im Fokus

DAX geht tief im Minus ins Wochenende -- Dow Jones leicht im Plus -- BASF-Aktie fällt trotz höherem Quartalsergebnis -- Rocket Internet, NVIDIA, Nordex im Fokus

Griechischer Zentralbankchef Stournaras dringt auf Einigung mit Gläubigern. VW-Führungsspitze verdient künftig weniger. Risse in Triebwerken des Bundeswehr-Pannenfliegers A400M. Kongress-Rede Trumps birgt Sprengkraft für die Börsen. ProSiebenSat.1-Aktien fallen - Analyst will klarere Digitalstrategie. Bitcoin erreicht neues Rekordhoch. Warum die Deutschen einfach keine Lust auf Aktien haben. RBS verliert seit 2008 rund 58 Milliarden Pfund.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Familienunternehmen: Rendite und Sicherheit!

Zwischen Eigentümern und Managern eines Unternehmens besteht häufig ein Interessenskonflikt hinsichtlich kurz- und langfristiger Ziele. Familien- und eigentümergeführte Unternehmen haben solche Konflikte meist nicht. Für Aktionäre sind solche Unternehmen daher meist eine lohnenswerte Investitionsmöglichkeit. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche drei Familienunternehmen einen näheren Blick wert sind.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Umfrage

Welche Wertpapiere besitzen Sie?
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Nordex AGA0D655
BASFBASF11
Daimler AG710000
Volkswagen AG Vz. (VW AG)766403
Deutsche Bank AG514000
CommerzbankCBK100
Apple Inc.865985
BayerBAY001
Deutsche Telekom AG555750
BMW AG519000
TeslaA1CX3T
Allianz840400
E.ON SEENAG99
ProSiebenSat.1 Media SEPSM777
NVIDIA Corp.918422