18.12.2012 08:07
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Devisen: Euro weiter über 1,31 Dollar

US-Annäherung kein Thema
Der Euro hat sich am Dienstag zunächst nur wenig verändert. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,3170 US-Dollar und damit geringfügig mehr als am Vorabend.
Medienberichte, wonach sich US-Regierung und Kongress im Haushaltsstreit aufeinander zubewegen, machten sich an den Devisenmärkten nicht bemerkbar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Euro-Referenzkurs am Montag auf 1,3160 (Freitag: 1,3081) Dollar festgesetzt.

   In den Streit zur Umschiffung der "Fiskalklippe" scheint Bewegung zu kommen. Laut Medienberichten zeigt sich Präsident Barack Obama in einem Hauptstreitpunkt verhandlungsbereit. Es geht um die Einkommensgrenze, ab der höhere Steuern fällig werden sollen. Obama will diese möglichst niedrig ansetzen, die Republikaner wollen Steuererhöhungen am liebsten ganz vermeiden. Zum Jahreswechsel drohen in den USA derart gewaltige Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen, dass die weltgrößte Volkswirtschaft in die Rezession stürzen könnte.

    FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Gunnar Pippel / Shutterstock.com, Nagy-Bagoly Arpad / Shutterstock.com

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,1180-0,0065
-0,57
Japanischer Yen136,1050-0,1600
-0,12
Britische Pfund0,7265-0,0033
-0,46
Schweizer Franken1,0767-0,0089
-0,82
Russischer Rubel73,0771-1,2795
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