04.01.2013 08:24
Bewerten
 (0)

Euro stabilisiert sich nach Kursrutsch

Über 1,30 Dollar
Der Euro hat sich am Freitag nach seinen kräftigen Kursverlusten vom Vortag vorerst stabilisiert.
Am Donnerstagabend hatten noch Hinweise auf ein mögliches Ende der Anleihekäufe der US-Notenbank dem Dollar Auftrieb verliehen und den Euro im Gegenzug belastet. In der Nacht zum Freitag rutschte die Gemeinschaftswährung zeitweise auf 1,3017 Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit Mitte Dezember. Im frühen Handel erholte sich der Euro aber etwas, und erreichte zuletzt 1,3040 Dollar. Am Vortag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,3102 (Mittwoch: 1,3262) Dollar festgesetzt.

    Das Protokoll der letzten Sitzung der amerikanischen Notenbank macht deutlich, dass die Zentralbank ihre Stützungsmaßnahmen für die US-Wirtschaft möglicherweise noch im laufenden Jahr einschränken wird. Die neue Sichtweise der amerikanischen Währungshüter habe die Märkte völlig überrascht und dem Dollar Auftrieb verliehen, hieß es von Händlern.

    Im weiteren Handelsverlauf wird sich das Interesse der Anleger erneut auf die USA richten. Der am Nachmittag zur Veröffentlichung anstehende offizielle Arbeitsmarktbericht der US-Regierung wird am Markt stark beachtet, und er dürfte für neue Impulse im Devisenhandel sorgen.

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: iStock, antos777 / Shutterstock.com

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,1167-0,0018
-0,16
Japanischer Yen114,28050,3005
0,26
Britische Pfund0,85350,0000
-0,00
Schweizer Franken1,0945-0,0003
-0,03
Russischer Rubel72,48500,0552
0,08
Bitcoin522,01005,2500
1,02
Chinesischer Yuan7,4606-0,0144
-0,19

Heute im Fokus

DAX legt zu -- Apple soll bis zu 13 Milliarden Euro Steuern in Irland nachzahlen - Irland widerspricht -- VW-Chef: Lieferstreit hat Folgen -- Evonik im Fokus

Wen nehmen aktivistische Investoren nach STADA ins Visier?. Wirecard-Aktie legt nach Analystenlob kräftig zu. Sprit-Skandal bei Mitsubishi weitet sich aus. Facebook will Nutzer Sicherheitscheck auslösen lassen. Mondelez verliert Appetit auf Hershey.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.
Diese deutschen Krankenkassen sind beliebt
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten

Umfrage

Apples iPhone 7 steht vor der Tür. Kaufen Sie sich das neue Modell?