05.02.2013 08:09

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Devisen: Euro bleibt unter Druck


Der Euro hat am Dienstag weiter unter Druck gestanden - Die Sorge um die Eurokrise ist ins Anlegerbewusstsein zurückgekehrt.

Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,3465 US-Dollar und damit einen halben Cent weniger als am Vorabend. Ein Dollar war zuletzt 0,7424 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagmittag auf 1,3552 (Freitag: 1,3644) Dollar festgesetzt.

    Seit Wochenbeginn hat der Euro etwa zwei Cent an Wert verloren und damit einen Großteil seiner Kursgewinne von vergangener Woche eingebüßt. Ausschlaggebend sind politische Unwägbarkeiten in Spanien und Italien. Während sich der spanische Regierungschef Mariano Rajoy mit Korruptionsvorwürfen konfrontiert sieht, steigt in Italien vor den baldigen Parlamentswahlen die Popularität des ehemaligen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi. Beobachter sehen die Gefahr politischer Instabilität, was zu einer Abkehr vom eingeschlagenen Spar- und Reformkurs führen könnte.

    FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Denis Vrublevski / Shutterstock.com

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Kommentare zu diesem Artikel

DiBoFfm schrieb:
05.02.2013 09:18:08

Berlusconi will die Wahlen mit Steuergeschenken gewinnen. Einen Sponsor hat er auch schon gefunden:
Den Deutschen Steuerzahler, der die nächsten Steuererhöhungen schon im Blick hat.

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