Euro stabilisiert sich vorerst über 1,21 Dollar

Nach wie vor ist die Euro-Schuldenkrise das alles beherrschende Thema am Devisenmarkt. "Die Krise hat einen neuen Schweregrad erreicht", kommentierte Expertin Viola Julien von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) die aktuelle Lage. Zuletzt hatte sich die Situation in Spanien verschärft. Am Markt gebe es die Sorge, dass das Euroland entgegen allen Beteuerungen der Regierung in Madrid doch noch den kompletten Rettungsschirm in Anspruch nehmen muss, schrieb Expertin Julien weiter.
Allerdings hätten am Morgen positive Konjunkturdaten aus China die Schuldenkrise etwas aus dem Fokus der Anleger drängen können, hieß es von Händlern. In der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt hatte sich die Stimmung der Einkaufsmanager in der Industrie im Juli aufgehellt und erreichte den höchsten Wert seit fünf Monaten. Die Hoffnung auf eine stärkere konjunkturelle Entwicklung in China habe an den Finanzmärkten wieder etwas Risikofreude geweckt, hieß es weiter und das stütze auch den Kurs des Euro.
FRANKFURT (dpa-AFX)


