26.11.2012 08:17
Bewerten
 (0)

Devisen: Euro etwas schwächer vor Athen-Beratungen

Vor Griechen-Sondertreffen
Der Euro hat zu Wochenbeginn vor wichtigen Beratungen zum Dauerthema Griechenland etwas schwächer tendiert.
Am Montagmorgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,2950 US-Dollar und damit knapp einen halben Cent weniger als im Hoch am Freitag. Ein Dollar war zuletzt 0,7717 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagmittag auf 1,2909 (Donnerstag: 1,2893) Dollar festgesetzt.

   Am Montag treffen sich in Brüssel zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage die Euro-Finanzminister, um über die Freigabe zusätzliche Finanzhilfen für Griechenland zu beraten. Nachdem die Staatsverschuldung Athens abermals aus dem Ruder gelaufen ist, wird händeringend nach Möglichkeiten gesucht, den Staatshaushalt wieder unter Kontrolle zu bringen. Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Spiegel" drängen EZB und Internationaler Währungsfonds (IWF) auf einen massiven Forderungsverzicht öffentlicher Gläubiger, was die Steuerzahler unmittelbar belasten würde.

    FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Gunnar Pippel / Shutterstock.com
Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,2468-0,0038
-0,3043
Japanischer Yen146,8145-0,3005
-0,2043
Britische Pfund0,79200,0002
0,0309
Schweizer Franken1,2020-0,0002
-0,0171
Hong Kong-Dollar9,6658-0,0314
-0,3238
Bitcoin298,3000-1,0000
-0,3341
weitere Devisen im Währungsrechner

Heute im Fokus

DAX schließt im Plus -- Wall Street geschlossen -- Deutsche Bank dampft Handel mit Gold und Silber ein -- Aufspaltungsforderung - Was Europa von Google will -- Infineon, BASF, Amazon, Google im Fokus

Juncker will keine Strafen für EU-Haushaltssünder. Berlin und Paris für stärkere Regulierung von Internetfirmen. Bundesregierung schließt Anti-Spionage-Vertrag mit Blackberry. Opec befeuert Ölpreisverfall. GDL-Chef zeigt sich kampfbereit. Infineon leidet unter herausforderndem Marktumfeld. E.ON verkauft Spanien-Geschäft für 2,5 Milliarden Euro. Arbeitslosigkeit in Frankreich steigt und steigt. Draghi: EZB zu weiteren Maßnahmen bereit.
20 Dinge, die man für 561 Milliarden Euro kaufen könnte

Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Wenn Zukunft Gegenwart wird

Umfrage

Der milliardenschwere "Soli" soll nach dem Willen von Rot-Grün ab dem Jahr 2020 auch den Ländern und Kommunen im Westen Deutschlands zugutekommen. Was halten Sie von diesem Vorhaben?

Anzeige