18.06.2013 12:03
Bewerten
 (0)

WDH/Devisen: Euro nach ZEW-Index kaum verändert - Fed im Fokus

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro (Dollarkurs) hat am Dienstag auf der Stelle getreten. Der ZEW-Index sorgte kaum für Bewegung. Der Markt wartet auf die geldpolitischen Entscheidungen der US-Notenbank, die zur Wochenmitte anstehen. Die europäische Gemeinschaftswährung stand gegen Mittag moderat im Plus bei 1,3381 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,3337 (Freitag: 1,3303) Dollar festgesetzt.

    Für Impulse hatte am Morgen EZB-Chef Mario Draghi gesorgt. Bei einer Rede in Tel Aviv bekräftigte er abermals die Entschlossenheit der Notenbank im Kampf gegen die Krise und versprach "so lange wie nötig" eine lockere Geldpolitik. Auch der Einsatz unkonventioneller Maßnahmen sei nach wie vor nicht auszuschließen.

    Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland stiegen im Juni stärker als erwartet und erreichten den höchsten Stand seit März, wie das Wirtschaftsforschungsinstitut in Mannheim mitteilte. Allerdings spielen die Entwicklungen im Euroraum vor der Notenbanksitzung in den USA eher eine untergeordnete Rolle für den Devisenmarkt.

    Anleger erhoffen sich von der Fed Klarheit über den weiteren geldpolitischen Kurs - vor allem mit Blick auf eine mögliche Drosselung der milliardenschweren Anleihekäufe, die das Wachstum anschieben sollen. Die Währungshüter werden ihre Entscheidungen am Mittwochabend bekanntgeben. Anschließend wird Notenbankchef Ben Bernanke sie vor der Presse erläutern.

    In den USA werden am Nachmittag noch Daten zum Häusermarkt und zur Verbraucherpreisentwicklung veröffentlicht. Letztere sind nach Einschätzung der Commerzbank von hoher Bedeutung für den Markt, weil die verhaltene Inflationsentwicklung momentan der Hemmschuh für einen Anfang vom Ende der Billiggeld-Politik in den USA sei./hbr/jsl

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,0792-0,0006
-0,06
Japanischer Yen120,19400,0890
0,07
Britische Pfund0,8642-0,0012
-0,14
Schweizer Franken1,07090,0002
0,02
Russischer Rubel62,2889-0,0731
-0,12
Bitcoin952,8600-0,0200
-0,00
Chinesischer Yuan7,43500,0064
0,09

Heute im Fokus

DAX schließt im Minus -- Dow Jones zum Schluss unverändert -- Zweifel an Trumps Versprechen belasten Bankenbranche -- Siemens-Chef verkauft Aktien -- Carl Zeiss, JENOPTIK, KUKA, Nike im Fokus

Großaktionäre drängen laut Manager Magazin Stada-Führung zu Okay für Übernahme. GfK-Kleinaktionäre sollen hinausgedrängt werden. BASF hat angeblich Auge auf FMC Corp geworfen. Diesel-Betrug? - Ermittler verdächtigen Daimler-Mitarbeiter. USA: Rohöllagerbestände steigen auf neues Rekordniveau. VW kehrt nach Dieselgate an Anleihemarkt zurück.
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Familienunternehmen: Rendite und Sicherheit!

Zwischen Eigentümern und Managern eines Unternehmens besteht häufig ein Interessenskonflikt hinsichtlich kurz- und langfristiger Ziele. Familien- und eigentümergeführte Unternehmen haben solche Konflikte meist nicht. Für Aktionäre sind solche Unternehmen daher meist eine lohnenswerte Investitionsmöglichkeit. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche drei Familienunternehmen einen näheren Blick wert sind.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Umfrage

Welche Risikopräferenz haben Sie beim Kauf eines Wertpapiers? Welcher der drei folgenden Risikoklassen würden Sie sich persönlich zuordnen?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Volkswagen AG Vz. (VW AG)766403
CommerzbankCBK100
Apple Inc.865985
E.ON SEENAG99
Nordex AGA0D655
Allianz840400
BASFBASF11
Deutsche Telekom AG555750
Siemens AG723610
SAP SE716460
BMW AG519000
Deutsche Lufthansa AG823212
BayerBAY001