05.02.2013 14:00
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Chart-Check: Anlauf nehmen für das große Ziel

Nach einem kurzen Rücksetzer zu Jahresanfang konnte der Euro kräftig zulegen und gewann in den ersten Wochen in der Spitze fünf Cent hinzu.

Chart-Check: Anlauf nehmen für das große Ziel

Nach einem kurzen Rücksetzer zu Jahresanfang konnte der Euro kräftig zulegen und gewann in den ersten Wochen in der Spitze fünf Cent hinzu. Damit kam er dem Ziel von knapp 1,5000 USD, das wir unter technischen Gesichtspunkten für das Jahresende erwarten, ein gewaltiges Stück näher.

Aktuell sehen wir auch keine negativen Einflüsse, die ein solches Ziel unmöglich machen würden. Im Gegenteil: Unter charttechnischen Gesichtspunkten ist der Euro auf Kurs, denn er rangiert in der Mitte eines aufwärtsgerichteten, mittlerweile langfristigen Trendkanals. Die Grenzen dieser Bandbreite verlaufen auf der Oberseite aktuell bei knapp 1,3800 USD, auf der Unterseite bei etwa 1,2900 USD. Mitte Mai bildet der Stützpunkt bei etwa 1,3000 USD mit dieser Kanalgeraden eine sog. Kreuzunterstützung, die dann für eine doppelte Absicherung sorgt. Erst Kurse unter diesem Niveau würden zu einer deutlichen Eintrübung des Bildes führen. Wie bereits erwähnt sind hierfür aber keinerlei sonstige Anzeichen zu erkennen. Auf der anderen Seite wird vermutlich aber auch ein Ausbruch nach oben nicht gelingen, denn die Struktur des Kursverlaufs zeigt eine bevorstehende Verschnaufpause an: Bereits das Überwinden des Widerstands bei 1,3400 USD verlangte den Euro-Bullen einige Kraftanstrengungen ab, die Dynamik ließ dabei deutlich nach. Die nun anstehende Hürde bei 1,3500 USD - die sich neben der rein charttechnischen Methode auch noch als rechnerisches (Zwischen-) Ziel berechnen lässt - besitzt eine markante Bedeutung. Zu den Eigenheiten des Wechselkurses gehört, dass er solche Widerstände im Tagesverlauf übertreffen kann, wobei ein deutlicher Bruch aber nicht gelingt. Erst bei einem signifikanten Überwinden dieser Marke würden die Euro-Bullen das Heft auch kurzfristig in der Hand behalten und könnten den Kurs vermutlich bis auf etwa 1,3800 USD in den kommenden Wochen anschieben.

Letztendlich bestätigen die Indikatoren aber unser Szenario. So zeigt sich der kurzfristige RSI negativ divergent und verweist damit auf eine zeitnahe Schwäche- bzw. Konsolidierungsphase über etwa vier Wochen. Der MACD, der das übergeordnete Geschehen wiedergibt, bestätigt hingegen sein im letzten Spätsommer generiertes Kaufsignal.

Fazit: Nach den kräftigen Gewinnen in den letzten Wochen wird der Euro vermutlich eine Verschnaufpause einlegen. Solange dieser Rücksetzer im Bereich von 1,3000 USD bis 1,3250 USD verbleibt, wäre eine solche Schwäche unproblematisch für die weitere Entwicklung. Mit Blick auf das Jahresende erwarten wir weiterhin ein Ziel von knapp 1,5000 USD.



Stand: 29.01.2013; Quelle: WGZ BANK
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