14.02.2013 12:23

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WÄHRUNGSKRIEG

EZB-Vizechef Constancio: Währungskrieg nicht herbeireden


EZB-Vizepräsident Vitor Constancio hat davor gewarnt, einen Währungskrieg herbeizureden.

"Wir müssen verhindern, die Rhetorik zu verschärfen", sagte Constancio am Donnerstag auf einer Konferenz in Brüssel. Ansonsten bestehe die Gefahr, dass "etwas Schlimmes" passiere. Zugleich warnte der EZB-Direktor davor, Wechselkurse als politisches Ziel festzulegen. Die Politik müsse einsehen, dass die nationale Fiskal- und Geldpolitik Auswirkungen auf die Wechselkurse habe. Beispielhaft nannte Constancio Japan.

   Unlängst hatten sich mehrere hochrangige Politiker wegen der starken Aufwertung des Euro in den vergangenen Monaten besorgt gezeigt. EU-Währungskommissar Olli Rehn warnte vor einem internationalen Abwertungswettlauf, Frankreichs Präsident Francois Hollande plädiert für eine aktive Wechselkurspolitik. Derzeit stehen insbesondere Japan, aber auch die USA in der Kritik, über eine sehr expansive Haushalts- und Geldpolitik Abwertungsdruck auf ihre Währungen auszuüben.

    BRÜSSEL (dpa-AFX)

Bildquellen: Tom Wang / Shutterstock.com

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Kommentare zu diesem Artikel

Forelli schrieb:
14.02.2013 21:17:19

Der Mann lebt doch in einer virtuellen Blase! Nicht herbeireden! Nein das Ziel muss der Abbau der Spannungen sein. Nicht reden. Handeln ist gefordert.

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