31.08.2012 08:11
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Euro hält sich vor Bernanke-Rede bei 1,25 Dollar

Wartestellung
Der Euro hat sich am Freitag vor einer mit Spannung erwarteten Rede des US-Notenbankchefs Ben Bernanke in der Nähe der Marke von 1,25 US-Dollar gehalten.
Damit konnte die Gemeinschaftswährung die kräftigen Verluste vom Vortag nach kritischen Äußerungen des slowakischen Ministerpräsidenten Robert Fico zur Zukunft der Eurozone vorerst nicht wettmachen. Im frühen Handel stand der Euro bei 1,2498 Dollar. Am Vortag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs noch auf 1,2544 (Mittwoch: 1,2545) Dollar festgesetzt.

 "Die Rede Ben Bernankes beim Notenbanktreffen im amerikanischen Jackson Hole steht heute im Mittelpunkt des Interesses", sagte Devisenexperte Ralf Umlauf von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Wie vor zwei Jahren könnte der Zentralbankchef das Symposium nutzen, um eine Ausweitung der Anleihekäufe durch die US-Notenbank anzukündigen. Nach Einschätzung von Umlauf haben die Spekulationen hierüber seit dem letzten Sitzungsprotokoll der amerikanischen Notenbank zugenommen. Viele Ratsmitglieder hatten sich für eine "ziemlich bald" erfolgende zusätzliche Lockerung der Geldpolitik ausgesprochen.

   Zuletzt hatten aber auch zahlreiche Experten die Einschätzung vertreten, dass es in Jackson Hole wohl keine neuen Hinweise auf ein neues Anleihekaufprogramm der US-Notenbank geben wird. Es war mehrfach von einem "Enttäuschungspotential" für die Finanzmärkte die Rede. Als Begründung für diese Einschätzung wurden eine Reihe von zuletzt positiven Konjunkturdaten aus den USA angefügt. Vor allem auf dem Immobilienmarkt hätten sich zuletzt vermehrt Anzeichen einer Besserung der Lage gezeigt.

    FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: iStock/DNY59

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