20.02.2013 12:59
Bewerten
 (0)

Merkel setzt sich für freie Entwicklung der Eurokurse ein

Wechselkurspolitik
Die Bundesregierung lehnt eine aktive Wechselkurspolitik für den Euro weiterhin strikt ab.
"Wir setzen uns als Bundesregierung für eine freie Entwicklung der Eurokurse ein", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Berlin. "Wir halten nichts von einer aktiven Wechselkurspolitik", betonte die CDU-Vorsitzende. Durch die Einführung des Euro gebe es "völlig starre Wechselkurse" in einem großen Teil der EU-Mitgliedstaaten.

   Es gebe aber auch Anstrengungen, "vielleicht doch durch bestimmte geldpolitische Maßnahmen Abwertungen der eigenen Währung und damit bessere Exportchancen" zu schaffen. "Eurokurse zwischen 1,30 und 1,40 gehören zur Normalität der Geschichte des Euro", sagte Merkel.

Dow Jones Newswires, Copyright (c) 2013 Dow Jones & Company, Inc.- - 06 34 AM EST 02-20-13

Bildquellen: CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, carballo / Shutterstock.com

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,1116-0,0079
-0,70
Japanischer Yen122,5600-0,3050
-0,25
Britische Pfund0,7601-0,0031
-0,40
Schweizer Franken1,1056-0,0020
-0,18
Russischer Rubel73,1589-0,6333
-0,86
Bitcoin467,59003,1900
0,69
Chinesischer Yuan7,2857-0,0538
-0,73

Heute im Fokus

DAX geht mit Plus ins Wochenende -- Dow: Yellen-Effekt verpufft -- US-Wirtschaft wächst schwach -- VW will wohl Milliarden in Batteriefabrik für E-Autos investieren -- SGL, Google und Oracle im Fokus

Bank of America versucht erneut Kreditkartentochter MBNA zu verkaufen. Monsanto-Managern winkt Millionen-Regen bei Übernahme. Air France tankt nach Sprit-Protesten mehr im Ausland. EU verschärft erneut Sanktionen gegen Nordkorea. Aktionäre von DMG Mori sollen Abfindung von 37,35 Euro erhalten. Yellen: Leitzinserhöhung in den kommenden Monaten angemessen. BMW & Co.: Autobauer rufen in den USA Millionen Wagen zurück.
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Vier Aktien für den langfristigen Vermögensaufbau:
In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden vier Aktien vorgestellt, die sich aus Sicht der Redaktion für den langfristigen Vermögensaufbau eignen. Sicherheit allein war nicht das entscheidende Kriterium. Es ging auch darum, Aktien von Unternehmen auszuwählen, die aufgrund ihrer Wettbewerbsstellung aussichtsreich erscheinen und die dennoch große Wachstumschancen bieten.
Welche Marke ist die teuerste?
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
In welcher Metropolregion leben am meisten Menschen?

Umfrage

Bundeskanzlerin Merkel hält trotz aller Kritik am umstrittenen Flüchtlingspakt mit der Türkei fest. Wie bewerten Sie dessen Chancen?